Die Asset-Manager-Szene steht aktuell gut da. Die Zukunft sieht allerdings weniger rosig aus. Gründe sind der Trend zu passiven, margenschwachen Produkten und Investitionskosten. Wie eine Studie von ZEB zeigt, können Asset Manager allerdings je nach Größe recht optimistisch in die Zukunft blicken.
Private Markets brauchen viel mehr Öffentlichkeit – dies sagen zumindest viele, sich mit Eltifs oder Evergreen-Funds wappnende General Partner, mit denen sie in den Kampf um die lukrativen Wholesale- und Retail-Gelder ziehen wollen. Institutionelle Anleger verfolgen diese Pläne eher mit Skepsis. Zurückhaltung herrschte seit dem Zinsanstieg auch bezüglich neuer Commitments, was teils einem Mangel an Exits und teils wieder attraktiven Anleihemärkten geschuldet ist. Zur Erörterung der Lage und zur Lösungssuche auch gerade bezüglich von Selektionsfragen lud portfolio institutionell etwa 50 LPs und acht GPs auf das zweite Private Markets Forum nach Düsseldorf – und um den Private Markets zumindest etwas Öffentlichkeit zu geben.
Bei ETFs und Publikumsfonds ist Wertpapierleihe weit verbreitet, doch auch in Spezialfonds und Direktanlagen können Asset Owner damit zusätzliche Erträge auf ihren Portfoliobestand erzielen. Die Leihe bringt meist nur wenige Basispunkte, der Investor hat aber auch kaum Aufwand.
Der Schutz der Regenwälder erfordert mehr Anstrengungen – und mehr Rendite. Impact Investments für die Biodiversität in Lateinamerika, Afrika und Asien sind nur schwer im institutionellen Volumen monetarisierbar. Es gibt aber Beispiele, wie sich Regenwaldschutz und Renditeerfordernisse zusammenbringen lassen.
Immer mehr institutionelle Investoren bilden immer größere Teile ihres liquiden Equity-Exposures über ETFs und Indexfonds ab. Zugleich dringen aktive ETFs immer stärker vor in Bereiche, die bislang aktive Fonds und Mandate beherrschten.
Logistik bewegt Güter und Investoren. Einerseits ist die Nachfrage nach den Immobilien stabil. Andererseits investieren mehr und mehr Großanleger in diese Anlageklasse, die auf den ersten Blick in krassem Gegensatz zur ökologischen Nachhaltigkeit steht.
In den kommenden Jahren winkt bei alternativen Anlagen ein jährlicher Ertrag zwischen sieben und zwölf Prozent. Doch nicht jeder Investor kann die Risikoprämie nach Belieben einstreichen.