Manager von Private-Equity- und anderen Privatmarktfonds nutzen in ihrem Anlageprozess zunehmend Finanzierungen auf Fondsebene. Immer häufiger stellen private Kreditfonds diese Kredite zur Verfügung. Für deren Investoren eröffnen solche Fondsfinanzierungen ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten und Diversifikation, die über das klassische Direct Lending hinausgeht.
Indexnahe Strategien, die die Charakteristiken einer Benchmark replizieren, sind für institutionelle Investoren von zunehmender Bedeutung. Weil nur eine geringe Anzahl aktiver Fondsmanager nachhaltig ihre Benchmark schlägt, gerät aktives Asset Management ins Hintertreffen. Das gilt vor allem für die tiefen und liquiden Märkte, die von einer Vielzahl von Analysten begleitet werden. Bei einem Roundtable-Gespräch diskutierten Stefan Nellshen, Denis Friess und Frank Stefes über die Thematik, die sich bis in das Feld der Absicherungsstrategien erstreckt.
Baloise und Helvetia haben sich im vergangenen Jahr zusammengeschlossen. Im laufenden Fusionsprozess sind nun die Asset-Management-Einheiten an der Reihe.
Die Schweden planen den Zusammenschluss mit Coller Capital, um „das attraktivste Private-Markets-Unternehmen“ aufzubauen. Auch der Name der künftigen Gesellschaft steht schon fest: Coller EQT.
Ein Anwendungsbereich sind alternative Anlagen. Dort führen operative Komplexität und fragmentierte Daten bislang häufig zu begrenzter Automatisierung.
Während das Plus der Auszahlungen in diesem Jahr auf dem Niveau von 2025 liegen dürften, rechnen sie bei Allianz Global Investors für 2027 mit einem deutlicheren Sprung nach oben. Das sind die Hintergründe.