Pensionsfonds
20. Juni 2018

Asset Management-Kosten: erster Anstieg seit 2014

Niederländische Pensionsfonds zahlten im Schnitt 52 Basispunkte. Shift zu teureren Assets.

Die Kosten für das Asset Management sind bei niederländischen Pensionsfonds im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2016 um zwei Basispunkte auf 52 Basispunkte gestiegen. Dies ergibt sich aus einer Analyse der Jahresberichte von zehn großen Pensionsfonds, die insgesamt 846 Milliarden Euros Assets under Management ihr Eigen nennen, durch den Berater LCP Netherlands. Dies sei der erste Anstieg seit 2014. Veröffentlicht wurde diese Analyse durch das Medium IPE. Lane Clark & Peacock, kurz LCP, begründet den Anstieg mit Umschichtungen hin zu teureren Asset-Klassen wie Infrastruktur und Residential Mortgages sowie mit höheren Performance Fees.
Auch die Transaktionskosten, die ebenfalls seit 2014 stabil waren, verzeichneten einen Anstieg. Hier stiegen die Kosten von acht auf elf Basispunkte. Dafür wurden die Pensionsfonds bei den Administrationskosten entlastet. Diese gingen gleich um sieben Prozent zurück, was jedoch absolut betrachtet „nur“ einen Betrag von sechs Millionen Euro darstellt. Keine eindeutigen Erkenntnisse konnte LCP bezüglich der Frage gewinnen, ob höhere Kosten für das Asset Management zu höheren oder niedrigeren Renditen führen.
portfolio institutionell, 20.06.2018/Patrick Eisele
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