Versicherungen
3. Januar 2019

Athora vollendet Übernahme von Generali Belgium

Kaufpreis liegt bei rund 540 Millionen Euro. Generali plant währenddessen Einstieg bei Viridium Gruppe.

Die Athora Holding Ltd. hat die Übernahme des belgischen Versicherers Generali Belgium SA/NV für rund 540 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem Zukauf verwaltet Athora nun ein Vermögen von etwa 15 Milliarden Euro mit rund 800.000 Versicherungsnehmern und rund 800 Mitarbeitern in fünf Ländern. Bis Ende des zweiten Quartals soll der Neuerwerb in Athora Belgium umfirmiert werden. Die Athora Holding Ltd. ist der Mutterkonzern der Athora Lebensversicherung AG, ehemals Athene Lebensversicherung AG, mit Sitz in Wiesbaden.

Michele Bareggi, Group Managing Partner von Athora, sagte dazu: „Der Abschluss dieser Transaktion ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zum Aufbau eines führenden Bestands- und Rückversicherers in Europa. Athora verfügt jetzt über eine stabile, effiziente und skalierbare Plattform, mit der wir unsere Aktivitäten in Belgien steuern und unser Wachstum weiter vorantreiben wollen.“ Dorsan van Hecke, Interim-CEO bei Generali Belgium, ergänzte: „Mit Athora schlagen wir ein neues Kapitel in der langen Geschichte unseres Unternehmens in Belgien auf. Athora bietet unseren Maklern und Kunden die notwendige Kontinuität. Die Gesellschaft unterliegt weiterhin der belgischen Aufsicht und die Versicherungspolicen werden in Belgien verwaltet.“

Generali plant Einstieg bei Viridium Gruppe

Bereits im Juli 2018 hatte Generali die deutsche Tochter Generali Lebensversicherung AG mehrheitlich an die Viridium Gruppe verkauft. Eine Zustimmung der Bafin steht hier noch aus. Mit dem Verkauf von Generali Belgium setzt die Generali den Verkauf ihres Lebensversicherungsgeschäftes an Run-Off-Dienstleister fort. Währenddessen sorgt an anderer Stelle eine Ankündigung von Generali-Chef Philippe Donnet für Aufsehen. In einem Interview mit dem Handelsblatt kündigte Donnet an, dass Generali den Einstieg bei Viridium plant. Neben Hannover Re und Cinven wären sie dann der dritte Anteilseigner der Viridium – und erhielten so wieder mehr Kontrolle über die verkauften Bestände.

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