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14. April 2018

Awards 2018: Die Hannoverschen Kassen punkten in Sachen Nachhaltigkeit

Die Gründungsväter waren Waldorfschullehrer – das zahlte sich nun bei den portfolio institutionell Awards aus.

In der Kategorie „Bester nachhaltiger Investor“ stehen die Integration und das Management von Kapitalanlagen nach sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien im Zentrum der Betrachtungen. Unter den eingereichten Fragebögen stachen in diesem Jahr besonders die Hannoverschen Kassen heraus. Im Rahmen der Analyse der Frage­bögen kamen die Juroren dieser Kategorie, Rolf Häßler (NKI, Institut für nachhaltige Kapitalanlagen), Dr. Tobias Peylo (Leuphana Uni­versität Lüneburg) und Axel Wilhelm (Imug) zu der Einschätzung, dass die Hannoverschen Kassen hier besonders vorbildlich agieren.

Vor mehr als 30 Jahren als Selbsthilfe-Einrichtung für Waldorfschullehrer als eigenes Versorgungswerk außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung gegründet, sind die Hannoverschen Kassen heute ein preisgekrönter, ethisch-sozial orientierter ­Unternehmensverbund mit einer Vielzahl von ­Angeboten, Projekten und Dienstleistungen rund um die betriebliche Altersversorgung. In seiner Laudatio ­erläuterte Axel Wilhelm die Beweggründe für die ­Entscheidung zugunsten der Hannoverschen Kassen so: „In den vergangenen 24 Monaten hat das Thema Nachhaltigkeit am Kapitalmarkt eine ganz neue ­Dynamik bekommen, wobei Impulse sowohl von ­regulatorischer Seite als auch vom Markt selbst ­kommen. So verpflichtet beispielsweise die neue Richtlinie für Einrichtungen der betrieb­lichen Altersversorgung – EbAV II – die Einrichtungen erstmals dazu, soziale, ökologische und eine gute Unternehmensführung betreffende Faktoren in das Unternehmensführungssystem und hier im ­Speziellen in die Anlageentscheidungen zu integrieren. Auch wenn die Umsetzung in deutsches Recht noch aussteht, kann man davon ausgehen, dass viele Versorgungseinrichtungen hier vor für sie ganz neuen Fragestellungen stehen werden.“

Die Hannoverschen Kassen hätten gute Antworten auf diese neuen Herausforderungen. „Der Nachhaltigkeitsansatz für die Kapitalanlage überzeugt durch den breiten Einsatz des zur Verfügung stehenden ­Instrumentariums der nachhaltigen Kapitalanlage. Neben Ausschlusskriterien kommen Positivkriterien zum ­Einsatz, und auch der ­direkte Kontakt zu den Unternehmen im Rahmen eines Engagement-Ansatzes wird ­gesucht“, so die Jury. Die Bank für Kirche und Caritas und die ­Evangelische Bank teilen sich den zweiten Platz.

Vorstandsmitglied Jon Gallop und Jana Desirée ­Wunderlich (Leitung Kapitalanlagen) nahmen den Award aus den Händen von Antonis Maggoutas von Hermes Investment Management entgegen.

portfolio institutionell Awards 12.04.2018

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