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14. April 2018

Awards 2018: Spitzenreiter im Risikomanagement – Die Arag ist auf ganzer Linie erfolgreich

In der Kategorie „Bestes Risikomanagement“ hat sich in diesem Jahr mit der Arag SE Deutschlands größte Versicherung in Familienbesitz durchgesetzt.

Das Unternehmen in der Rechtsform der Europäischen Gesellschaft (lateinisch Societas Europaea, kurz SE) ist die operative Holding des deutschen Arag-Versicherungskonzerns. Für die ­Düsseldorfer ist es nach dem Erfolg im Jahr 2016 bereits der zweite Sieg in der Kategorie „Beste Risikomanagement“ bei den portfolio institutionell Awards.

Gepunktet hat die Arag insbesondere durch das Verhältnis von Risiko und Aufwand, erläuterte die Jury, die mit den Koryphäen Martin Schliemann (FFA Frankfurt Finance Audit), Dr. Carl-Heinrich Kehr (Mercer Deutschland GmbH) und Professor Dr. Arnd Wiedemann von der Universität Siegen besetzt ist. Als Vertreter der Jury hielt Martin Schliemann die Laudatio. Darin führte er mit Blick auf das Verhältnis von Risiko und Aufwand aus, dass es sich um einen ­besonders heiklen Punkt handelt, denn letztlich wisse ein Unternehmen immer erst im Nachhinein, ob begrenzte Ressourcen zum ­Management relevanter oder eher weniger relevanter Risiken eingesetzt wurden. „Bei dem diesjährigen Preisträger – allerdings auch bei ­mindestens einem Mitbewerber – hatten wir den Eindruck, dass dies wichtiger Bestandteil der Risikomanagementstrategie ist“, führte Schliemann aus und gab einen ungewöhnlichen Einblick in die Denkweise dieser Award-Jury: „Nicht vermeiden können wir, dass Bewerber bei ihrer ersten Teilnahme ihren Weg erst noch finden müssen. Auch können wir nicht vermeiden, dass Teilnehmer die bereits mehrmals dabei ­waren, in eine gewisse Routine verfallen.“ Beide Gruppen ­ermunterte Schliemann ausdrücklich „bei der Stange“ zu bleiben.

Kriterien für das Votum zugunsten der Arag sind nach Darstellung der Jury die Ganzheitlichkeit der Risikobetrachtung, der operative Umgang mit Risiken, die Organisation, die Innovation sowie der ­Inhalt der Unterlagen und die Form. „Der diesjährige Gewinner, aber auch die Zweitplatzierten haben uns vor eine äußerst schwierige ­Aufgabe gestellt. Das Urteil fiel entsprechend nicht einstimmig, aber mit Mehrheit aus“, betonte Laudator Schliemann. Platz zwei geht an die Pensionskasse ­Rundfunk aus Frankfurt, Rang drei nimmt das Evangelische Johannesstift aus Berlin ein.

Achim Philippus (Union Investment) übergab den Award an Dr. Jens W. Hawliczek (Head of Group Risk Controlling) und Wolfgang Mathmann (Hauptabteilungsleiter Konzern Risikomanagement bei der Arag).

portfolio institutionell Awards 12.04.2018

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