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15. April 2019

Awards 2019: Dr. Karin Bassler ist Vordenkerin der nachhaltigen Kapitalanlage

Geschäftsführerin des ­Arbeitskreises Kirchlicher Investoren in der evangelischen Kirche in Deutschland (AKI) mit Leserpreis von portfolio institutionell ausgezeichnet. Leitfaden zur nachhaltigen Geldanlage erfährt große Resonanz.

Bevor die besten Investoren ihre Preise erhalten, steht traditionell ein ganz besonderer Preis auf der Tagesordnung: der „Vordenker-Award“, der Leserpreis von portfolio institutionell. Für ihr großartiges Engagement für die nachhaltige Kapitalanlage als Geschäftsführerin des ­Arbeitskreises Kirchlicher Investoren in der evangelischen Kirche in Deutschland (AKI) wurde dieses Jahr Dr. Karin Bassler ausgezeichnet. Wolfgang Sussbauer von PGIM Fixed Income überreichte den Preis an Karin Bassler. Redakteur Tim Büttner betonte in seiner Laudatio, die Auszeichnung zeige, dass die Leserinnen und Leser von portfolio institutionell der nachhaltigen Kapitalanlage immer größere Aufmerksamkeit schenken. Dass dies so ist, ist ganz entscheidend dem Engagement von Karin Bassler und dem vom AKI entwickelten Leitfaden zu verdanken.

Im Gegensatz zu den anderen 13 Preisen wird der Vordenker-Award nicht von einer Jury, sondern direkt von den Leserinnen und Lesern gewählt. Dabei schlägt die Redaktion acht Kandidaten vor, die sich in besondere Weise um die institutionelle Kapitalanlage verdient ­gemacht haben und Vordenker auf ihrem Gebiet waren. Nominiert waren in diesem Jahr unter anderem Eugene Fama, Erfinder der Faktorprämien, Klimaökonom William Nordhaus, der erstmals das 2-Grad-Ziel zur Begrenzung des Klimawandels formuliert hat, oder Yngve Slyngstad, Manager des legendären norwegischen Ölfonds.
Trotz dieser Konkurrenz fiel in diesem Jahr die Wahl auf Karin Bassler – aus gutem Grund. Denn der von ihr geleitete Arbeitskreis hat ­einen Leitfaden erstellt, der bundesweit und inzwischen auch international große Resonanz erfährt. Auch wenn der Leitfaden von einem christlichen Gedanken ausgeht, bietet er weit darüber hinaus Orientierung, wie mit zunehmenden gesellschaftlichen Anforderungen an die Kapitalanlage verantwortungsvoll umzugehen ist. Ziel ist dabei, das aus Rendite, Sicherheit und Liquidität bestehende Dreieck der Geldanlage zum ethisch-nachhaltigen Anlage-Dreieck zu ergänzen. „Angelegtes und investiertes Geld bleibt Eigentum des Anlegers – er hat daher auch Verantwortung dafür, was mit diesem Geld geschieht“, heißt es im Vorwort des Leitfadens. Somit hat der Leitfaden und das Engagement der Siegerin Vorbildfunktion, wie mit gestiegenen ­gesellschaftlichen Anforderungen umzugehen ist. Dabei hat der ­Arbeitskreis immer den ­Anspruch, die institutionelle Kapitalanlage als Ganzes zu mehr Ethik und Nachhaltigkeit zu bewegen. Dieser Anspruch und die konsequente Umsetzung in den vergangenen zehn Jahren wird mit dem Preis honoriert.

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