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13. Mai 2019

Awards 2019: PK der Genossenschaftsorganisation VVaG überzeugt mit Agilität und Innovationskraft

Schon 2015 hatte sie die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen dürfen, nun hat es die Pensionskasse der Genossenschaftsorganisation­ VVaG wieder geschafft.

In der Kategorie „Beste Pensionskasse/­Zusatzversorgungskasse“ konnte der Verein auf Gegenseitigkeit ­unsere Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden Thomas Bauerfeind von der Protinus Beratungsgesellschaft, Dr. Jan Schröder von Allen & Overy LLP und Paul Wessling vom Bochumer Versicherungsverein wieder überzeugen. Mit einer Bilanzsumme von rund 480 Millionen Euro gehört sie zu den mittelgroßen Pensionskassen. Geschäftsführer Karsten Heinrich Weber nahm den Preis von Armin Dolzer von Macquarie Investment Management entgegen.

Dabei war die Liste der Bewerber in dieser Kategorie in diesem Jahr so bunt wie die Pensionslandschaft in Deutschland: Dabei waren eine überbetriebliche Pensionskasse, ein Arbeitgeber Zusatzversorgung, ein Verbund aus Pensionskasse und Unterstützungskasse und auch eine Hansestadt. „Wie geht man als Jury mit so unterschiedlichen ­Bewerbungen um?“, fragte Moderatorin Judith Rakers den Vertreter der Jury auf der Bühne, Dr. Jan Schröder. „Die Jury muss sich sehr genau vor ­Augen führen, welchen Handlungsspielraum die jeweilige Bewerberin de facto hat. Von größter ­Bedeutung sind dabei unbedingt bindende Normen und auch das Vorliegen  von Mechanismen, die ein Überleben der Institution in Krisenfällen sichern sollen“, so der Experte. Die Jury schätze insbesondere Bewerberinnen, die trotz enger aufsichtsrechtlicher ­Handlungsspielräume innovativ in ihrer Kapitalanlage sind. „Wenn sie außerdem gute Erträge vorweisen können, ­obgleich sie strikt Risiko begrenzen müssen, weil im Ernstfall keiner nachschießt und Beiträge nicht erhöht werden können, wird das hoch bewertet“, so Schröder.­

Die Gewinnerin überzeugte die Jury als voll regulierte Pensionskasse, die auf sich allein gestellt ist und im Wettbewerb mit anderen steht, durch ihre Agilität und Innovationskraft. „Sie war früh in Alternatives investiert und kennt auch die Grenzen ihrer Kompetenz“, so Schröder. Beeindruckt war die Jury auch durch die hervorragende Direktanlage sowie ein sehr gutes Risikomanagement und gute Erträge.

Die Versorgungskasse für ­Pfarrer und ­Kirchenbeamte und die ­Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-West­falen konnte sich den zweiten Platz  in ­dieser Kategorie sichern, Platz drei  der portfolio ­institutionell Awards belegte die Hannoversche Alterskasse VVaG.

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