Versorgungswerke
18. Juni 2019

Bayerische Ärzteversorgung mit Forward-Deal

BVK erwirbt für die Ärzte Neubauareal in Hamburg. Fertigstellung von 274 Mietwohnungen bis 2021.

Die BVK hat für die Bayerische Ärzteversorgung mittels eines Forward-Deals ein Neubauprojekt im Hamburger Stadtteil Farmsen erworben. Dabei handelt es sich um eine Projektentwicklung von 274 Mietwohnungen, die in einem sechsgeschossigen Gebäude mit zusätzlichem Staffelgeschoss untergebracht werden. Projektentwickler Becken, von dem die Wohnungen im „Charlie-Mills-Quartier“ erworben wurden, wird das Areal bis planungsgemäß zweites Quartal 2021 fertigstellen. 56 Wohneinheiten sollen preisgedämpft mit einer zulässigen Höchstmiete von 9,50 Euro je Quadratmeter vermietet werden. Außerdem sollen 390 Quadratmeter Gewerbefläche entstehen. Es werden zudem 147 Tiefgaragenstellplätze erreichtet. Benachbart ist die Deutsche Rentenversicherung Nord, für die in diesem Zuge separate 109 Stellplätze errichtet werden.

Norman Fackelmann, Bereichsleiter Kapitalanlagen Immobilienmanagement bei der Bayerischen Versorgungskammer, kommentierte die Transaktion wie folgt: „Die hochwertige Ausstattung der Wohnungen und die durchdachten Grundrisse der Mieteinheiten sowie der Anteil an mietpreisgebundenen Wohnungen bilden für uns ein attraktives Investment. Zugleich freuen wir uns, ein weiteres Investment an dem für uns spannenden Standort Hamburg getätigt zu haben.“

Zusagen bezüglich geförderter Wohnungen

Dieter Becken, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding GmbH, ergänzte: „Wir haben uns freiwillig dazu verpflichtet, 20 Prozent der Wohneinheiten mit einer Nettokaltmiete von maximal 9,50 Euro je Quadratmeter dem Hamburger Mietmarkt zuzuführen. Es war mir ein Anliegen, dass auch der zukünftige Eigentümer unsere freiwillige Verpflichtung übernimmt. Mit der Bayerischen Ärzteversorgung haben wir hier einen verlässlichen Partner gefunden.“ Mit 20 Prozent preisgedämpften Wohnungen liegt das Projekt jedoch unter der Selbstverpflichtung der Immobilienwirtschaft, die bereits 2011 mit der Stadt und der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft Saga GWG eingegangen wurde. Laut der im Rahmen des Bündnis für das Wohnen getroffenen Vereinbarungen sollen 30 Prozent als geförderter Mietwohnungsbau mit Mietpreis- und Belegungsbindungen realisiert werden. Bei einer öffentlichen Förderung werden in Hamburg Wohnungen je nach Förderweg mit einer Mietpreisbindung von aktuell durchschnittlich 6,40 Euro pro Quadratmeter für Sozialwohnungen und 8,50 Euro pro Quadratmeter nach dem 2. Förderweg angeboten.

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