Asset Manager
2. Oktober 2019

Bayern-Invest gewinnt Nachhaltigkeitsexpertin

Wiebke Merbeth wird zum 1. Februar 2020 Leiterin Nachhaltigkeit. Merbeth kommt von HSBC.

Bis zum Jahr 2025 will die Bayern-Invest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Für dieses Ziel holt sich nun der Münchner Asset Manager, der zur Bayern-LB gehört und Teil des Sparkassenverbands Bayern ist,  mit einer Nachhaltigkeitsexpertin weitere Verstärkung ins Haus. Wiebke Merbeth startet zum 1. Februar 2020 als Leiterin Nachhaltigkeit. Sie werde in Zusammenarbeit mit institutionellen Kunden nachhaltige Anlagestrategien konsequent vorantreiben und umsetzen, schreibt die Bayern-Invest in einer Pressemitteilung. „Wir freuen uns sehr, dass wir Wiebke Merbeth für den Ausbau unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass sie das Profil der Bayern-Invest für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren weiter schärfen wird“, betont Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der Bayern-Invest.

Mitglied im Beirat für Sustainable Finance der Bundesregierung

Wiebke Merbeth war zuletzt Direktorin für Institutional & Corporate Sales bei der HSBC Global Asset Management Deutschland GmbH. Seit 2007 begleitet und berät sie institutionelle Adressen bei der Kapitalanlage. Als Produktspezialistin für Nachhaltigkeit ist sie Expertin für die Implementierung von Nachhaltigkeitsansätzen im Investmentprozess. Hierbei steht sie – über die Geschäftsbereiche und Produktgruppen hinweg – auch mit Investorengruppen, Verbänden und Emittenten im Austausch. Wiebke Merbeth ist zudem konstituierendes Mitglied im Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung, der am 6. Juni 2019 ins Leben gerufen wurde. „Nachhaltigkeitsrisiken sind Geschäftsrisiken und wirken sich direkt auf die finanzielle Performance von Unternehmen aus“, sagte Wiebke Merbeth. „Es führt heute kein Weg mehr daran vorbei, Nachhaltigkeitsrisiken zu erfassen, im Risikomanagement zu integrieren und eine transparente Berichterstattung umzusetzen.“

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