Alternative Anlagen
14. Februar 2019

Erste Pensionsfonds investieren in Kryptowährungen

Risikofonds über 40 Millionen Dollar in Kryptowährungen und Blockchain. Zwei amerikanische Pensionsfonds sind größte Kapitalgeber.

Zwei amerikanische Pensionsfonds sind Ankerinvestoren in einem Risikofonds, der in Beteiligungen an kryptobasierten Unternehmen und Kryptowährungen investiert. Wie der Asset Manager Morgan Creek Digital zum Launch des Fonds bekannt gab, finden sich neben den zwei Pensionsfonds aus dem Fairfax County im US-Bundesstaat Virginia auch ein Stiftungsfonds einer Hochschule, ein Versicherungsunternehmen, ein Krankenhauszusammenschluss und eine private Stiftung unter den Investoren. Es handelt sich um die ersten Pensionsfonds, welche in Kryptowährungen investieren, von welchen Investoren bisher aufgrund der hohen Volatilität und Manipulationsgefahr Abstand nahmen. Für Katherine Molnar, CIO des Pensionsfonds der Polizei des Fairfax County, spielt dabei vor allem ein „asymmetrisches Return-Profil“ Ausschlag für die Entscheidung, in Bitcoin zu investieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte allerdings die Stiftung der Universität Yale 400 Millionen Dollar in einen Krypto-Fonds investiert.

Anthony Pompliano, Ko-Gründer und Partner bei Morgan Creek Digital, kommentierte den Launch des Fonds bei Twitter wie folgt: „Die Institutionen kommen nicht. Sie sind bereits hier.“ Dort führt er aus, dass ein Großteil des Fonds in Beteiligungen an Unternehmen investiert werde, da dies weniger riskant sei als direkt liquide Kryptoassets zu kaufen. So wurden bereits Investments in die Unternehmen Coinbase und Bakkt für den Fonds getätigt. Allerdings solle auch ein Teil in Bitcoin und andere Kryptowährungen investiert werden. Über die genaue Ausgestaltung des Fonds ist nichts bekannt, wobei es sich wohl um eine Zweckgesellschaft handelt.

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