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		<title>portfolio institutionell</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten von portfolio-institutionell.de</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 16:23:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:23:00 +0100</pubDate>
			<title>Solvency II: Versicherer sehen den steigenden Berichtspflichten mit Sorge entgegen</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/solvency-ii-versicherer-sehen-den-steigenden-berichtspflichten-mit-sorge-entgegen.html</link>
			<description>Laut einer Studie befürchten Europas Versicherer, dass sie die Anforderungen an die Pünktlichkeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Nahezu inflationär tauchen seit einigen Monaten immer neue Studien über Solvency II und die Auswirkungen für die Kapitalanlagen der Versicherungswirtschaft auf. In diese Riege reiht sich nun auch Blackrock ein, die im Oktober und November 2011 insgesamt 223 Versicherungen mit Geschäftstätigkeit in Europa befragen ließ, darunter auch 30 Institute aus Deutschland. Zusammengenommen decken die befragten Versicherer in Bezug auf die Assets under Management 60 Prozent des europäischen Marktes ab. Eine der wesentlichen Erkenntnisse der Studie: Mehr als 90 Prozent der befragten Versicherungen sind skeptisch, ob sie die im Zuge von Solvency II gestiegenen Berichtspflichten erfüllen können.&nbsp;</div>
<div>Sorgen bereiten ihnen vor allem die Anforderungen an die Pünktlichkeit der Berichterstattung und die Vollständigkeit der Daten. Bedenken äußerte die überwiegende Mehrheit zudem in Bezug auf die Qualität der Daten von Dritten. Die externen Datenlieferanten stehen insbesondere unter dem Druck, den geforderten Look-Through-Ansatz bei der Portfoliobewertung umzusetzen, inklusive der Portfolios von gepoolten Anlagevehikeln. „Bei der Datenlieferung, zum Beispiel durch Asset Manager, wird es vermutlich Unterschiede geben. Unter anderem deshalb wird wohl nicht jedes Versicherungsunternehmen sogleich die von Solvency II gewünschte Datenqualität liefern können“, erwartet Marcus Severin, Leiter des deutschen Versicherungsgeschäft der Financial Institutions Group von Blackrock. &nbsp;
Obwohl sich die befragten Institute wegen den Anforderungen aus Säule III besorgt zeigen, hält sich die Mehrheit für gut präpariert, was ein gewisser Widerspruch in sich ist. „Hier gehen die Antworten in verschiedene Richtungen: Einerseits hält man sich grundsätzlich für gut vorbereitet, andererseits herrscht eine gewisse Skepsis, ob man die Daten in der geforderten Qualität, Vollständigkeit und im Zeitrahmen liefern kann“, so Severin. Und weiter: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Versicherungen erst jetzt bemerkt haben, welche Kapazitäten durch &nbsp;die künftigen Berichtspflichten gebunden werden.“ In der Vergangenheit haben Versicherungen offensichtlich vor allem den ersten beiden Säulen zu den Kapitalanforderungen und zum Risikomanagement die größte Aufmerksamkeit geschenkt und viel Zeit verwendet, sich darauf vorzubereiten. Dass die Berichtspflichten aus Säule III einen erheblichen Aufwand erfordern, sei dabei womöglich unterschätzt worden. Laut Severin haben die Versicherungen aber inzwischen erkannt, dass sie dieser Säule mehr Aufmerksamkeit widmen müssen: „Meinem Eindruck nach ist man auf einem guten Weg, wenngleich es Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen gibt.“&nbsp;Eine pauschale Aussage über den genauen Stand der Dinge lasse sich nicht treffen.&nbsp;</div>
<div>Zu ganz ähnlichen Ergebnissen wie Blackrock kam bereits eine kürzlich von BNP Paribas veröffentliche Studie, für die im Sommer vergangenen Jahres allerdings nur 20 Versicherungen aus fünf europäischen Ländern befragt wurden. Das Fazit dieser Studie: Die Versicherungen hinken insbesondere mit den Vorbereitungen auf Säule III hinterher. So haben 30 Prozent der Befragten in Sachen Reporting noch nichts unternommen, weitere 30 Prozent befinden sich zumindest in der ersten Planungs- und Datenanalyse-Phase. „Voll produktionsfähig ist aber noch keine der befragten Versicherungen“, führte damals Ingo Biermann, Head of Sales &amp; Relationship Management bei BNP Paribas Securities Services, aus. Und weiter: „Von den Versicherungen, mit denen wir gesprochen haben, ist noch keine in der Lage, alle drei Säulen zu erfüllen.“ (<link http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/versicherer-sind-noch-laengst-nicht-fuer-solvency-ii-gewappnet.html _blank external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Lesen Sie hier mehr dazu.</link>)&nbsp;
<span style="font-weight: bold;">Alternatives: trotz hoher Kapitalanforderungen weit oben in der Gunst &nbsp;</span>&nbsp;</div>
<div>Wie aus der Studie von Blackrock weiter hervorgeht, plant die Hälfte der befragten Versicherungen Änderungen in ihrer Asset Allocation. Davon profitieren werden offenbar alternative Anlageklassen, wie Hedgefonds und Private Equity. Immerhin 32 Prozent geben an, ihren Anteil an Alternatives aufstocken zu wollen. In Deutschland planen immerhin 38 Prozent der Befragten, stärker in Private Equity zu investieren, und 22 Prozent wollen ihre Hedgefonds-Quote erhöhen. Dafür soll der Anteil der Staatsanleihen, der in Deutschland traditionell sehr hoch ist, abschmelzen. „Es hat uns überrascht, dass die alternativen Anlageklassen trotzt der künftigen höheren Kapitalanforderungen einen deutlichen Zuwachs erleben sollen“, erklärte Severin. Erklärend fügte er hinzu: „Das Problem ist, dass die klassischen Bond-Märkte nicht mehr ausreichend Rendite liefern. Zwar wären Aktien eine denkbare Alternative. Der Respekt vor der Volatilität der Märkte ist jedoch zu groß.“&nbsp;</div>
<div>Die höheren Kapitalanforderungen der alternativen Asset-Klasse nehmen die Versicherer also bewusst in Kauf, weil sie darauf setzen, dass sich dies in Form höherer Renditen auszahlt. Fast drei Viertel der befragten Versicherungen erwarten, dass ihre Änderungen in der Asset Allocation in höheren Renditen resultieren. Wie aus der Studie weiter hervor geht, wollen 53 Prozent der Befragten jedoch mit ihren Umstrukturierungen noch warten bis zu einem späteren Zeitpunkt, der näher an der Implementierung von Solvency II liegt. „Das Regelwerk ist noch nicht final gegossen. Deshalb will man noch nicht sofort loslegen“, so Severin. &nbsp; &nbsp;&nbsp;
<span style="font-weight: bold;">Sorge vor der drohenden Prozyklik</span></div>
<div>Dass Solvency II nicht zu einem Anstieg der Volatilität im Kapitalmarkt führen wird, davon sind lediglich fünf Prozent der befragten Institute überzeugt. Wie aus der Studie hervorgeht, sind die meisten &nbsp;Versicherungsunternehmen wegen der drohenden Prozyklik besorgt. Denn wenn sich die Kapitalanforderungen bei freundlichen und steigenden Märkten reduzieren, würden Verluste aufgrund fallender Marktpreise eine Verkaufswelle in Gang setzen, was wiederum zu weiteren Verlusten führen könnte. Obwohl Eiopa dieses Problem noch lösen will, glauben die befragten Versicherungen, dass diese Ungewissheit die Planungen - insbesondere in diesem späten Stadium - zu einer Herausforderung macht. &nbsp; &nbsp; &nbsp;</div>
<div>Zu guter Letzt sind sich die Versicherungsunternehmen darin einig, dass der Regulator die für Staatsanleihen angedachten null Prozent Kapitalunterlegung überdenken sollte. Wie aus der Blackrock-Studie hervorgeht, berücksichtigen die Institute, die mit einem internen Modell arbeiten, bereits das „tatsächliche“ Risiko, das Staatstitel aufweisen. Hingegen könnten Organisationen, die das Standardmodell nutzen, dem echten Risiko ausgesetzt werden. &nbsp; 
<span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 22.02.2012/kbe</span></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>Versicherungen</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 09:48:00 +0100</pubDate>
			<title>Golding legt erstmals Infrastrukturfonds auf</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/golding-legt-erstmals-infrastrukturfonds-auf.html</link>
			<description>Innovatives Gebührenmodell. Cashflows im Fokus.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
Ob die Gebühren für Private-Equity-Fonds in ihrer Höhe und Struktur wirklich das viel gepriesene Alignment of Interest zwischen General und Limited Partner schaffen, wird schon länger diskutiert. Mindestens für genauso viel Gesprächsstoff sorgt die Frage, ob dieses Fee-Modell auch für Infrastrukturinvestments passend ist. Private-Equity-artige Gebühren für anleiheartige Renditen können nur für den Anbieter interessant sein. Die meisten Fonds, die mit dem Abklingen der Finanzkrise ihr Selbstbewusstsein schnell wieder gefunden haben, reagieren eher zögerlich auf die Kritik an ihren Gebühren. Öfters wird nun die Management Fee auf das investierte und nicht mehr auf das zugesagte Kapital erhoben. Vorgeprescht in der Fee-Diskussion ist nun Golding Capital Partners, die sich schon in der Vergangenheit etwas stärker zum Beispiel an den Cashflow-Bedürfnissen der Investoren orientierten. „Wir starteten 2004 mit einem Mezzanine-Fonds und haben dann eine Struktur mit fixen Kupons aufgelegt“, blickt Gründer Jeremy Golding zurück.&nbsp;
Jetzt im Fundraising ist als Fonds Nummer sieben erstmals ein Infrastrukturfonds. Dieser als Fund-of-Funds aufgesetzte Fonds soll in seiner Strukturierung, der Administration und im Berichtswesen (zum Beispiel monatlicher Anteilswert, Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen) speziell auf die Bedürfnisse deutscher Investoren ausgerichtet sein. Hinzu kommt das Vergütungsmodell, das auf einem erfolgsabhängigen Managemententgelt basiert: keine Management Fee im ersten Jahr der Laufzeit; ab dem zweiten Jahr sind lediglich 0,25 Prozent auf das investierte Kapital fällig, aber nur wenn der Investor Ausschüttungen bekommt. Allerdings sind bei dieser erfolgsabhängigen Komponente Nachzahlungen fällig, wenn es in den Folgejahren besser läuft. Wie Golding mitteilt, haben Manager von Infrastrukturfonds meistens nicht nur ein IRR-Target, sondern auch ein Yield Target. „Bei dieser neuen Gebührenstruktur schieben wir unsere Einnahmen nach hinten. Wir verdienen nur, wenn der Investor einen Ertrag verdient hat, und wir verdienen nie mehr als der Kunde“, so Golding. Einsammeln möchte Golding Capital 150 bis 200 Millionen Euro.
Die Schweizer Partners Group hat im März 2011 ein Direktinvestitionen, den Erwerb von einzelnen Anlagen oder Portfolios auf dem Sekundärmarkt und komplementär Primärinvestitionen kombinierendes Investitionsprogramm bei der Obergrenze von 500 Millionen Euro schließen können. Für zwei weitere Infrastrukturprogramme sammelt Golding derzeit noch Geld ein. Ebenfalls erfolgreich im Raising von Infrastrukturprogrammen waren bislang die UBS und Pantheon.
<span style="font-weight: bold;">Knackpunkte Gesamtkosten und NAV</span>
Für Zielfonds dürfte es schwierig sein, mit einer solch geringen Management Fee von 25 Basispunkten, wie sie Golding angedacht hat, eine gute Due Diligence für komplexe und spezielle Investments wie Stromnetze oder Flughäfen zu finanzieren. Jedoch weisen Zielfonds nicht nur höhere Management Fees, sondern in der Regel auch ein milliardenschweres Volumen auf, weil für Infrastrukturanlagen hohe Preise aufgerufen werden. Die Selektion von Zielfonds dürfte weniger komplex sein, ist in dem noch jungen Infrastruktursegment jedoch alles andere als trivial, weil noch kaum aussagekräftige Track Records bestehen.&nbsp;
Zu berücksichtigen sind auch mögliche Knackpunkte einer zunächst günstigen Fee-Struktur. Entscheidend für den Investor sind aus der Sicht von Götz Hoyer, Consultant bei FHP, bei der Fee-Struktur zwei Dinge: „Geringe Managementgebühren sind für den Investor erst einmal positiv und manche Investoren präferieren gerade zu Beginn eine geringe Kostenbelastung. Entscheidend ist aber letztendlich die Gesamtkostenbelastung. Zweitens ist darauf zu achten, dass die Incentivierung nicht zu einseitig auf Ausschüttungen abzielt, also Performance-Fees nur auf die Dividenden ausgelobt werden. Der General Partner darf den NAV nicht aus dem Auge verlieren.“&nbsp;
<span style="font-weight: bold;">Brownfields: Inch by Inch statt Hopp oder Topp &nbsp;</span>&nbsp;
Um schnell Erträge zu generieren, konzentriert sich der Fonds von Golding insbesondere zu Beginn auf Brownfields, also Projekte, aus denen zügig Cash zurückfließt. „Wir wollen möglichst schnell Erträge ausschütten. Nach der Ertragsstabilisierung wollen wir zur Renditesteigerung Greenfields beimischen“, erklärt der Infrastrukturspezialist Dr. Matthias Reicherter, den Golding Capital Partners von Barclays Infrastructure verpflichtete. Der Schwerpunkt liegt damit auf Core/Core-Plus-Investments. Diese generieren, so Reicherter, tendenziell früher und höhere Yields im Vergleich zu Value Add-Investments. Der Nachteil an dieser Strategie ist, dass die erwartete Netto-IRR mit etwa sieben bis neun Prozent pro Jahr am niedrigeren Ende für Infrastrukturfonds liegt. Gemäß einer Infrastrukturstudie der ebenfalls in München ansässigen Berater von FHP vom April 2011 streben Infrastrukturmanager eine Zielrendite, inklusive laufender Ausschüttungen, von 12,4 Prozent (IRR) brutto an. Die Nettorendite, so Hoyer, liegt entsprechend bei zehn bis elf Prozent. Als jährliche Cash Yield peilt Golding Capital Partners drei bis fünf Prozent im Jahr an.&nbsp;
Die Performance-Fee von Dachfonds liegt typischerweise bei zehn Prozent, wenn eine Hurdle von acht Prozent übertroffen wird. Auch Golding Capital Partners will zehn Prozent behalten, die Gewinnschwelle des Infrastrukturdachfonds liegt aber nur bei sechs Prozent. „Wir haben einen Leistungsanreiz für laufende Ausschüttungen, der Leistungsanreiz für die Gesamtperformance ist aber größer“, erklärt Reicherter. Die niedrigere Hürde sollte jedoch nicht nur als Goldings Gewinnaufholungsmaßnahme eingeordnet werden. Laut FHP Private Equity Consultants werde mit einer Hurdle Rate von acht Prozent dem defensiven Renditeprofil von Brownfield-Infrastruktur nicht angemessen Rechnung getragen und könnte Fondsmanager zu riskanteren Investments verleiten. &nbsp;&nbsp;
Geplant ist, dass der Golding Infrastructure Sicav VII in zehn bis 15 Infrastrukturfonds investiert. Regional will man zu mindestens 50 Prozent in Westeuropa und zu 40 Prozent in Nordamerika investiert sein.&nbsp;
<div><span style="font-weight: bold; ">portfolio institutionell newsflash 22.02.2012/pe</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Alternative Anlagen</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 09:33:00 +0100</pubDate>
			<title>Nachhaltige Immobilieninvestments gewinnen an Bedeutung</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/studie-nachhaltige-immobilieninvestments-gewinnen-an-bedeutung.html</link>
			<description>Institutionelle Anleger in Europa achten laut einer Studie von Union Investment auf die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Nachhaltige Immobilieninvestments erfreuen sich in Europa wachsender Bedeutung. Wie der jüngsten Studie aus dem Hause Union Investment zu entnehmen ist, kündigten 60 Prozent der befragten Investoren an, in Zukunft deutlich mehr in nachhaltige Immobilien investieren zu wollen. Nach Darstellung der Studienautoren werde dieser Wert insbesondere von institutionellen Investoren, wie Versicherungen und Pensionskassen, getragen, die in der Umfrage überproportionale Investments ankündigten.</div>
<div>Nach Darstellung des Asset Managers müssen Investoren bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von Gebäuden jedoch weiter mit „gewissen Unschärfen“ leben. Zwar kristallisiere sich in Europa ein „Set von Kennzahlen“ heraus, mit dem die Unternehmen ihre Gebäudebestände auf ökologische Nachhaltigkeitsaspekte hin überprüfen könnten. Gleichwohl gaben nur 20 Prozent der 167 von Union Investment befragten Immobilienprofis aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien an, in ihren jeweiligen Ländern eindeutige Beurteilungskriterien für nachhaltige Gebäude vorzufinden.</div>
<div>Mit Blick auf die Umfrage im Vorjahr sei der „signifikant niedrige Wert“ noch &nbsp;einmal um fünf Prozentpunkte gefallen, unterstreicht man bei Union Investment. „Stark verändert“ habe sich auch das Ranking der wichtigsten Kennzahlen, die Investoren für die Bewertung der Nachhaltigkeit ihres Gebäudebestandes heranziehen. Hinter dem Primärenergieverbrauch, den 83 Prozent der Umfrageteilnehmer als besonders wichtige Kennzahl einschätzen, rangieren die Lebenszykluskosten auf dem zweiten Platz der wichtigsten Kennziffern mit 67 Prozent der Stimmen. Zum Vergleich: Im Vorjahr maßen noch 58 Prozent der damals Befragten dieser Kennzahl eine besonders hohe Bedeutung bei. Insbesondere unter den deutschen Immobilieninvestoren (80 Prozent Zustimmung) habe sich „das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer aktiven Steuerung und Optimierung der Lebenszykluskosten im letzten Jahr offensichtlich stark entwickelt“, lautet die Einschätzung von Union Investment. Zum Vergleich: In Großbritannien und Frankreich erhalten die Lebenszykluskosten 64 beziehungsweise 46 Prozent Zustimmung.&nbsp;</div>
<div>Union Investment zufolge zeigt sich gegenüber der Vorgängerstudie wenig Veränderung darin, wie Immobilienunternehmen die genannten Kennzahlen abbilden. Demnach erheben 74 Prozent der Befragten die Kennzahlen objektbezogen, während 32 Prozent der Unternehmen die Werte entsprechend der Nutzung erfassen. Interessanterweise bilden nur 25 Prozent der Investoren die Kennzahlen portfoliobezogen ab.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 22.02.2012/tbü</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Immobilien</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:56:00 +0100</pubDate>
			<title>Kommalpha-Studie: Versicherer sind die besseren Dienstleister in der Altersvorsorge </title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/kommalpha-studie-versicherer-sind-die-besseren-dienstleister-in-der-altersvorsorge.html</link>
			<description>Das Thema Altersvorsorge gewinnt für die deutsche Asset-Management-Industrie zunehmend an Brisanz,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Laut&nbsp;den Umfrageergebnissen der Hannoveraner Kommalpha AG, aus denen portfolio institutionell exklusiv zitiert, sehen 84 Prozent der befragten Investoren – darunter Versorgungswerke und Pensionskassen&nbsp;–&nbsp;Versicherer in der Altersvorsorge klar im Vorteil. Asset Manager erreichen dagegen nur 13 Prozent Zustimmung.&nbsp;
Konkret befragt nach derjenigen Kapitalanlagegesellschaft, die als „starker Dienstleister“ im Bereich der Altersvorsorge wahrgenommen wird, nannte eine Mehrheit von 67 Prozent der Investoren ­Allianz Global Investors. Mit knappem Rückstand auf Rang zwei sind die Deutsche-Bank-Ableger DWS Investment und DB Advisors dem Wettbewerber auf den Fersen. Auf den Plätzen drei bis fünf ­finden sich die Metzler KAG, Fidelity und Union Investment wieder.
Von den Anbietern wollte Kommalpha dagegen wissen, welche ­Asset ­Manager oder Kapitalanlagegesellschaften ihrer Meinung nach im ­Bereich Altersvorsorge am besten aufgestellt sind. Mit 63 Prozent ­entfiel eine deutliche Mehrheit der Stimmen auch hier auf Allianz Global Investors. An zweiter Stelle wiederum die verschwisterten DWS Investment und DB Advisors mit 61 Prozent. Auf den Plätzen folgen, mit etwas Abstand, Union Investment, Deka und Fidelity. Die Metzler Kapitalanlagegesellschaft wird von den ­Wettbewerbern mit 13 Prozent dagegen nicht so stark wahrgenommen, wie das bei den ­Investoren der Fall ist (33 Prozent).</div>
<div>Die Ergebnisse der jüngsten Befragung, die zwischen Dezember 2011 und Mitte Januar stattfand, zeigen eine Branche, die mit großen Herausforderungen konfrontiert wird. Weitere&nbsp;Details finden Sie in der Februar-Ausgabe von portfolio institutionell, die am 24. Februar erscheint.
<span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 22.02.2012/tbü</span></div>]]></content:encoded>
			<category>newsflash</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:32:00 +0100</pubDate>
			<title>Universal-Investment schnappt sich die SEB Master KAG</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/universal-investment-schnappt-sich-die-seb-master-kag.html</link>
			<description>Mit der Übernahme will die Kapitalanlagegesellschaft den alternativen Investmentbereich stärken.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Universal-Investment (UI) hat zum Jahresanfang 2012 die SEB Master KAG erworben. Wie einer jüngst veröffentlichten Mitteilung der akquirierenden Kapitalanlagegesellschaft (KAG) aus Frankfurt am Main zu entnehmen ist, bündelte die SEB darin bislang ihre Hedgefonds-Aktivitäten in Deutschland. Bernd Vorbeck, Sprecher der Geschäftsführung von Universal-Investment, begründet die Akquisition mit den Worten: „Diese Übernahme stärkt unsere Positionierung als einziger Komplettanbieter unter den Administrationsplattformen in Deutschland“. Fredrik Boheman, Vorstandsvorsitzender der SEB AG, ergänzt: „Mit Universal-Investment ist die SEB seit vielen Jahren geschäftlich verbunden.“ Ungeachtet der jüngsten Transaktion wollen die Vertragspartner auch in Zukunft in den Bereichen Depotbank, Prime Brokerage und Brokerage kooperieren.</div>
<div>Mit dem Kauf erweitert Universal-Investment das eigene Angebot um eine zusätzliche Asset-Klasse: Den Angaben zufolge hat die KAG im September 2011 von der Bafin die Erlaubnis zur Auflage und Verwaltung von Hedgefonds erhalten. Nach eigener Darstellung ist Universal-Investment aber schon heute insbesondere über die Luxemburger Tochtergesellschaft im alternativen Investmentbereich tätig. Demnach werden für institutionelle Investoren fast zwei Milliarden Euro in Hedgefondsstrategien administriert. Weitere zwei Milliarden Euro verwaltet Universal-Investment auf einer Plattform für Publikumsfonds mit alternativen Investmentstrategien. In jüngster Zeit&nbsp;hat sich&nbsp;Universal-Investment auch&nbsp;im Markt für Immobilien&nbsp;stärker&nbsp;positioniert und mit&nbsp;einer neu gegründeten&nbsp;Immobilienplattform das Master-KAG-Angebot für institutionelle Investoren&nbsp;erweitert.</div>
<div>Mit dem Zukauf der SEB Master KAG&nbsp;erhöht sich das administrierte Fondsvolumen um 110 Millionen Euro. Darüber hinaus sollen „in den kommenden Wochen“ weitere Mandate aus dem deutschsprachigen Raum folgen, heißt es. Geschäftsführer der SEB Master KAG sind der bisherige Geschäftsführer Bernd Schusta sowie UI-Vorstand Vorbeck. Noch im Laufe des Jahres soll die Gesellschaft auf Universal-Investment verschmolzen werden. Über die Höhe des Kaufpreises vereinbarten die beiden Seiten Stillschweigen.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 15.02.2012/tbü</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Alternative Anlagen</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:12:00 +0100</pubDate>
			<title>Institutionelle Investoren sichern sich Immobilien der LBBW</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/langfristig-orientierte-investoren-sichern-sich-immobilien-der-lbbw.html</link>
			<description>Konsortium aus Versicherungen, Pensionsfonds und Versorgungswerken erwirbt unter Führung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) verkauft die LBBW Immobilien GmbH mit ihren 21.000 Wohnungen für 1,435 Milliarden Euro an ein Konsortium institutioneller Investoren. Wie die Landesbank mit Sitz in Stuttgart mitteilt, erfüllt sie mit der Transaktion, die noch im laufenden Quartal erfolgen soll, eine Auflage der EU-Kommission aus dem Beihilfeverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen des Verkaufs gehen auch die 300 Mitarbeiter der LBBW Immobilien GmbH an den Erwerber über.</div>
<div>Während vor der Finanzkrise zumeist kurzfristig orientierte Private-Equity-Gesellschaften mit regelmäßig hohem Fremdkapitalanteil Immobilienpakete übernahmen, kommen &nbsp;im Rahmen dieser Transaktion Adressen zum Zug, die nach Darstellung der Verkäuferin auf langfristige Bestandshaltung und nachhaltige Bewirtschaftung des Wohnungsportfolios setzen. Laut LBBW handelt es sich bei den neuen Besitzern des Portfolios, zu dem Liegenschaften in Stuttgart, Mannheim, Ulm und Erfurt zählen, um ein Konsortium, das zu 95 Prozent aus „namhaften Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen“ &nbsp;besteht.</div>
<div>Zum Kreis der Investoren gehören konkret fünf inländische Versicherungen mit einem Anteil von zusammen rund 40 Prozent. Namentlich erwähnt wird die LVM-Versicherung aus Münster. Darüber hinaus gehören dem von Patrizia gemanagten Investorenkreis drei inländische Versorgungswerke beziehungsweise Pensionskassen an. Während sich ihr Anteil auf rund 25 Prozent summiert, halten der schwedische Pensionsfonds AP3 und ein Pensionsfonds aus der Schweiz weitere 30 Prozent an dem Wohnimmobilienbestand.</div>
<div>Das Konsortium verpflichtet sich nach Darstellung der LBBW zur Einhaltung der sogenannten Sozialcharta zum Schutz von Mietern und Beschäftigten. Somit dürfen die Mieten in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich nur um drei Prozent per annum zuzüglich der Inflationsrate angehoben werden. Luxussanierungen seien während der nächsten fünf Jahre nur mit Zustimmung der Mieter möglich, unterstreicht die Verkäuferin aus Stuttgart.&nbsp;Kündigungen wegen Eigenbedarfs oder angemessener wirtschaftlicher Verwertung sind für mindestens zehn&nbsp;Jahre ausgeschlossen.&nbsp;Angaben zu Mietrenditen machte die LBBW dagegen nicht.
<span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 15.02.2012/tbü</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Immobilien</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:58:00 +0100</pubDate>
			<title>Studie: Absolute-Return-Fonds halten Produktversprechen </title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/studie-absolute-return-fonds-halten-produktversprechen.html</link>
			<description>Auf Dreijahressicht erreichte die Mehrheit der Fonds eine positive Performance und sogar eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Trotz des schwierigen Jahres 2011 mit der europäischen Staatsschuldenkrise hat mit 80 Prozent die große Mehrheit der Absolute-Return-Fonds über ein Zeitraum von drei Jahren eine positive Rendite erzielt. Zu diesem Ergebnis kommt Lupus Alpha in einer halbjährlich durchgeführten Studie, in der insgesamt 214 in der Lipper-Datenbank gelistete Fonds untersucht wurden.&nbsp;</div>
<div>Per Ende Dezember 2011 lag die durchschnittliche Jahresrendite der Absolute-Return-Fonds bei 2,63 Prozent. Eine Rendite über dem Geldmarkt und damit eine positive Sharpe Ratio schafften immerhin 60 Prozent. Dabei reichte die Streuung von plus 1,76 bis minus 2,36. Im Vergleich mit der Vorgängerstudie aus dem Sommer 2011 hat sich die Anzahl der Fonds, denen dies gelang, deutlich erhöht. Damals hatten nur knapp 40 Prozent mit einer positiven Sharpe Ratio aufwarten können.&nbsp;</div>
<div>Wie Lupus Alpha weiter feststellte, ging das krisenbehaftete Kapitalmarktumfeld nicht spurlos an den Absolute-Return-Produkten vorbei. Zwar schnitten diese 2011 besser ab als zum Beispiel der Aktienmarkt in Deutschland (minus 14,69 Prozent) und Europa (minus 14,54 Prozent). Die durchschnittliche Rendite lag mit minus 3,02 Prozent jedoch im negativen Bereich. Lediglich gut 30 Prozent konnten das Jahr erfolgreich abschließen. Ihr Versprechen einer positiven Performance konnte somit die Mehrheit 2011 nicht einhalten. Die Bandbreite der Rendite reichte von plus 20,07 Prozent bis minus 49,06 Prozent. Angesichts der breiten Streuung bei Rendite und Sharpe Ratio kommt Ralf Lochmüller, Managing Partner bei Lupus Alpha, zu dem Schluss: „Dies ist ein Indiz für die wachsenden Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Absolute-Return-Strategien.“&nbsp;</div>
<div>Institutionelle Investoren in Deutschland erwarten von Absolute-Return-Fonds eine positive Rendite auf Jahresbasis. Zu dieser Erkenntnis kam Lupus Alpha durch eine Mitte August 2011 durchgeführte Befragung unter 30 Institutionellen, darunter Pensionseinrichtungen und Banken. Dabei zeigte sich auch, dass gut 70 Prozent mit einer Performance über dem Geldmarkt zufrieden ist. Eine Rendite von fünf Prozent und mehr erwarten nur die wenigsten. Eine weitere wichtige Erkenntnis der Befragung: Die Mehrheit der Investoren ist nur zu geringen Drawdowns von unter fünf Prozent bereit. Damit konnten die 214 untersuchten Fonds 2011 jedoch nicht dienen, im Durchschnitt lag dieser bei minus 7,35 Prozent. Im Vergleich mit europäischen und deutschen Aktien, die einen Maximalverlust von über 30 Prozent verzeichneten, ist dies jedoch deutlich niedriger.&nbsp;
Das gesamte Universum der Absolute-Return-Fonds in Deutschland umfasst aktuell 275 Fondsstrategien, in denen sich ein Volumen von 63,8 Milliarden Euro befindet. &nbsp;</div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 15.02.2012/kbe</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Strategien</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:55:00 +0100</pubDate>
			<title>Der (Wieder-)Anlagenotstand in Zahlen</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/der-wieder-anlagenotstand-in-zahlen.html</link>
			<description>Kritik an Private-Equity-Regulierung. Studie von Mackewicz &amp; Partner.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
Eine Begleiterscheinung des oft proklamierten Anlagenotstands ist, dass die Finanzaufsicht Bafin ihre Schäfchen regelmäßig zur Zinsabfrage bittet. Die Auswertung der aktuellen Erhebung ergab, dass im vorgegebenen Niedrigzinsszenario die Kapitalerträge der Branche insgesamt etwa 15 Jahre lang ausreichen, um den Garantiezins zu finanzieren (lesen Sie hierzu auch <link http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/bafin-zinsabfragen-bei-versicherungen-und-pensionskassen.html _blank external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Bafin: Zinsabfragen bei Versicherungen und Pensionskassen</link>). Trotzdem wird für Versicherer die Situation immer prekärer, da auslaufende Zinsträger nur durch deutlich niedriger verzinste Anleihen ersetzt werden können. Mit belastbarem Datenmaterial hierzu und auch zu anderen Fragen der institutionellen Kapitalanlage wartet ein Studienbericht von Mackewicz &amp; Partner, ein Advisor für Beteiligungen, auf.&nbsp;
Laut der von Axa Private Equity und LGT Capital Partners unterstützten Studie hat die Assekuranz seit 2008 einen Zinsverlust von über zwei Milliarden Euro pro Jahr bei einem durchschnittlich gesunkenen Zinsniveau von einem Prozentpunkt zu beklagen. Die Studie beruft sich dabei auf Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Genauer gesagt besteht also kein Anlagenotstand, sondern ein Wiederanlagenotstand. Eine interessante Anmerkung der Studienautoren zum Zinsniveau ist das Lamento der sich über den GDV artikulierenden Assekuranz über die Leitzinspolitik der Zentralbank. Diese sei eine Subventionierung der Kreditinstitute, führe aber bei Versicherungen zu hohen Zinsverlusten.&nbsp;
Selbstredend bringen die Studienautoren Private Equity als Anlagealternative zu Zinsträgern ins Spiel. Wie sich aus dem gesammelten Zahlenwerk ergibt, könnte Private Equity aber nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein sein. Laut dem GDV belief sich die Wieder- und Neuanlage der deutschen Versicherungen 2010 auf etwa 240 Milliarden Euro, der Bestand an Private-Equity-Anteilen bei deutschen Versicherungsunternehmen betrug lediglich etwa 7,8 Milliarden Euro. Gegenüber 2009 wurde der Private-Equity-Bestand um 635 Millionen Euro aufgestockt. 
Eine große Hilfe, um dem Renditeproblem zu begegnen, können Private Equity und Infrastruktur also schon aus Kapazitätsgründen nicht sein. Umso mehr stellt Studienautor Detlef Mackewicz bei diesem Ungleichgewicht und vor dem Hintergrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung von Private Equity zurecht folgende Frage: „Warum wird einer Anlageklasse, die 0,6 Prozent im Gesamtportfolio der deutschen Versicherungswirtschaft repräsentiert, so viel Aufmerksamkeit von den europäischen Aufsichtsbehörden geschenkt?“ Ausgedrückt wird die Aufmerksamkeit in einer Eigenmittelunterlegung von 49 Prozent gemäß Solvency II. Auch bei den ebenfalls in der Studie untersuchten und unter der Regulierung von Basel III leidenden Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken ist die Private-Equity-Quote nicht höher als bei Versicherungen. Bei den unregulierten Family Offices beträgt die Private-Equity-Quote dagegen gemäß der Studie etwa 20 Prozent.&nbsp;
Die Bevorzugung von Staatsanleihen verwundert wenig, wenn man bedenkt, dass Regulierer und Emittent identisch sind. Dem deutschen Staat kann die Lenkungsfunktion der internationalen Regelwerke Solvency II und Basel III hin zu Staatsanleihen auch nicht unrecht sein. Denn in die Untersuchung gingen 2.396 institutionelle Investoren in Deutschland ein, die ein Kapitalvermögen von 2.137 Milliarden Euro verwalten. Wie die Autoren anmerken, ist dieses Kapitalvolumen damit ungefähr so groß wie der aktuelle Schuldenstand der öffentlichen Haushalte Deutschlands.
<span style="font-weight: bold; ">portfolio institutionell newsflash 15.02.2012/pe</span>]]></content:encoded>
			<category>Alternative Anlagen</category>
			
			
			
		</item>
		
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            <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
			<title>ETF-Anbieter treffen im Morningstar-Roundtable-Gespräch aufeinander</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/etf-anbieter-treffen-im-morningstar-roundtable-gespraech-aufeinander.html</link>
			<description>Börsengehandelte Indexfonds werden für eine Vielzahl strategischer und taktischer Anwendungen im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Börsengehandelte Indexfonds (ETFs)&nbsp;gelten als besonders transparent, günstig&nbsp;und liquide.&nbsp;Neben voll&nbsp;replizierenden ETFs sind Indexfonds am Markt etabliert, die die Performance ihrer&nbsp;Benchmark mit Hilfe von Swap-Geschäften nachbilden. Doch in jüngster Zeit wird unter den Marktteilnehmern zunehmend&nbsp;die Frage nach der Sicherheit von ETFs laut.&nbsp;Während so mancher Investor swap-basierte Fonds aufgrund&nbsp;möglicher&nbsp;Gegenparteirisiken moniert, kritisieren&nbsp;andere die Wertpapierleihe, die für ETF-Anbieter regelmäßig Zusatzertrag generieren soll.&nbsp;Die Europäische Aufsichtsbehörde Esma&nbsp;erwägt derweil, das regulatorische Rahmenwerk für Ucits und damit auch ETFs&nbsp;zu überarbeiten, wie einem jüngst vorgelegten Konsultationspapier zu entnehmen ist.
<span style="font-weight: bold;">Ali Masarwah:</span> Frau Dr.&nbsp;Herkströter, meine Herren, die ETF-Branche hat die Zahlen zum vergangenen Jahr vorgelegt. 2011 war für die Index-Tracker ein durchwachsenes Jahr, in Europa ist das verwaltete Vermögen in ETFs leicht geschrumpft. Es gab Zuflüsse, ganz im Gegensatz zu den aktiv verwalteten Fonds, aber die Inflows haben im Gegensatz zu 2008 nicht dafür sorgen können, dass ein Wachstum bei den Net-Assets stattgefunden hat. Das bringt mich auch gleich zur Eingangsfrage: Was hat die Branche stärker behindert, die marktbedingten Einflüsse wie die Euro-Krise, oder war es vielleicht die Diskussion um Risiken von ETFs, die ja die Branche zum guten Teil selbst initiiert hat?</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Simon Klein:</span> Ich gehe sehr stark davon aus, dass die Entwicklung 2011 ausschließlich auf die Märkte zurückzuführen ist. Wenn man sich das Bild genauer anschaut, dann sieht man ja, dass wir bis zur Mitte des Jahres doch weitaus höhere Zuflüsse hatten, speziell in Emerging-Market-ETFs wurde investiert. In der zweiten Jahreshälfte hat sich der Trend umgekehrt. Anleger haben sich wieder aus den Emerging-Markets zurückgezogen. Was im ersten Halbjahr gekauft wurde, stand im zweiten auf der Verkaufsliste. Speziell ab August ging es richtig los, Monat für Monat haben sich die Abflüsse beschleunigt. Anleger haben sich aus breitem europäischem Exposure zurückgezogen und haben in Länder-ETFs investiert, hauptsächlich in DAX-Produkte, „Flight to Quality“ war hier das Thema. Und natürlich war Gold noch ein weiterer Trend. Der Anleger investiert nicht aufgrund von regulatorischen Vorschriften sondern verlässt sich auf das Produkt und darauf, dass die Ucits-Richtlinien funktionieren. ETFs sind Sondervermögen. Ich denke, dass ein Ergebnis der Regulierungsdiskussion ist, dass wir künftig mit ETFs wahrscheinlich ein noch sichereres und transparenteres Produkt bekommen werden.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Dirk Klee</span>: Das durchwachsene Jahr war überwiegend der Marktsituation geschuldet. Die ETF-Branche ist aber auch 2011 gewachsen, im Gegensatz zu eigentlich allen anderen Produktkategorien. Die Wachstums-Story ist intakt, aber man kann sie natürlich nicht linear auf 30 % jährlich fortschreiben, so wie wir das in den letzten zehn Jahren gesehen haben. Die Diskussion um Risiken war keine rein interne Diskussion, sondern ist von den Regulierungsbehörden an uns herangetragen worden. Die ETF-Branche ist ein Wachstumsfeld, und da wollen die Regulierungsbehörden viel pro-aktiver agieren seit der Finanzkrise. Sie wollen früher und genauer hinschauen, was in der Finanzbranche passiert. Wir haben immer darauf hingewiesen, dass die Produktflut und auch die zunehmende Komplexität über die Zeit adressiert werden müssen, und ich glaube, das war eine reinigende, im Endeffekt positive Diskussion für die gesamte Branche. Und von jetzt ab sollten wir uns wieder auf das Wachstum konzentrieren, nämlich dieses überragende Produkt weiteren Kundengruppen schmackhaft machen. Die Voraussetzung dafür sehe ich als sehr gut an.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Thorsten Michalik:</span> Nachdem wir über Jahre als Wachstumsbranche bezeichnet worden sind, wird jetzt die Krise für ETF ausgerufen. Ich denke, da sollte man jetzt die Kirche im Dorf lassen. Die Märkte sind 13 % nach unten gegangen, und diesen Wertverlust hat die ETF-Industrie durch Nettozuflüsse auf plus/minus 1 % reduziert. Und was hat die Konkurrenz gemacht? &nbsp;Bei Aktien als Einzelanlage ist fast nichts gelaufen. Gleiches gilt für die aktive Fondsindustrie, die in Europa bis Ende 2011 Mittelabflüsse von 124 Milliarden Euro verzeichnet hatte. Die ETF-Branche hat sich gerade vor dem Hintergrund unheimlich gut geschlagen. Deswegen war es eigentlich fast schon ein sehr erfolgreiches Jahr.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Masarwah:</span> So ganz kann ich Ihnen nicht zustimmen. Wenn ETFs heute gerade einmal 2,8% des europäischen Fondsmarkts ausmachen und eine Wachstumsin-dustrie darstellen, hätte ich gedacht, dass noch Spielraum für mehr Wachstum ist, zumal – Sie haben es ja selber gesagt – die aktiven Fondsmanager sehr hohe Ab-flüsse hatten. Warum nicht das Jahr 2008 als Maßstab nehmen? Wenn man sich vor Augen führt, dass wir auch im abgelaufenen Jahr eine handfeste Krise im Euroraum hatten, die durchaus mit dem Fall Lehman verglichen werden könnte.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Michalik:</span> Wir hatten im letzten Jahr eine Vertrauenskrise, und da konnten wir froh sein, dass wir überhaupt Anleger gefunden haben, die bereit waren, zu investieren.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Klein:</span> Geld, das in ETFs investiert wird, ist fast immer sehr schnelles Geld. Insofern ziehen Sie da eine interessante Parallele. Welche Rückschlüsse kann man ziehen, was denkt der ETF-Anleger heute? Wenn er die Situation genauso wie 2008 ein-schätzen würde, dann würde er auf eine Erholung des Marktes spekulieren und investieren. Institutionelle Anleger glauben vielleicht nicht so sehr an eine Erholung wie damals 2008?</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Klee:</span> Langfristig, gerade, was die institutionellen Investoren anbelangt, ist der Trend doch ungebrochen. Es gibt zwei große Themen: Das eine ist Risikomanagement und das andere ist die Nachfrage nach klaren, transparenten und liquiden Produkten. Und dieser Trend setzt sich weiter fort. 2008 war ein Sonderjahr. Die Lehman-Pleite war ein unmittelbares Crash-Ereignis, das große Umschichtungen nach sich zog. Heute haben wir eine lange, schleichende Krise. Und dennoch entwickeln sich die ETFs weiterhin sehr gut.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Michalik: </span>Vielleicht müssen wir auch andere Statistiken beachten. Der Dachfonds-markt in Österreich hat ein Volumen von ungefähr 30 Milliarden Euro. 2008 waren davon ungefähr 1% in ETFs investiert. Heute sind es 8%. Es findet ein Umdenken statt. Aber es ist momentan so viel Unsicherheit im Markt, dass so gut wie kein neu-es Geld investiert wird.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Masarwah:</span> Herr Klee, Sie haben ja von der reinigenden Diskussion gesprochen. Was macht Sie denn da so sicher, dass diese Diskussion in der Branche beendet ist? De facto hat sich doch nichts Neues seitdem ergeben. Die Verunsicherung an den Märkten ist geblieben, die Investitionszurückhaltung, und auch wohin die Regulierung von Finanzprodukten führen wird, ist nicht klar. Warum also soll die Diskussion beendet sein? Haben Sie die internen Querelen in der Branche beendet?</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Klee:</span> Die Diskussion ist nicht beendet, aber sie hat bereits zu Verbesserungen bei den ETF-Anbietern insgesamt geführt, was das Thema Offenlegung und klare Be-zeichnung von Risiken angeht. Ich glaube, wir haben uns da seit jeher auf einem sehr hohen Niveau im Rahmen des UCITS-Mantels bewegt, und wir haben hier, soweit ich das sehen kann und für die meisten Anbieter sprechen kann, noch mal an Schärfe nachgelegt. Wir begrüßen daher die jüngsten Vorschläge der ESMA für ETF-Richtlinien. Wir unterstützen regulatorische Reformen, die die Transparenz erhöhen und dem Anlegerschutz dienen. Die Diskussion hat auch dazu geführt, dass wir erneut gegenüber unseren Kunden unsere Standards offengelegt und uns auf sie verpflichtet haben. Die Standards sind heute besser als vor ein, zwei Jahren. Vielleicht konnten wir uns voneinander auch besser abgrenzen. Wir stehen ja für ein Produkt, das von außen weitgehend identisch wirkt. Die Argumente liegen jetzt auf dem Tisch und ich glaube, die Kunden können sich jetzt ein gutes Bild machen. Von daher sehe ich uns als Industrie auf einem sehr guten Weg.
Den zweiten Teil der Gesprächsrunde (&quot;Regulatoren sehen die Risiken nicht nur bei ETFs&quot;)&nbsp;finden sie <link http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/teil-ii-des-etf-roundtable-gespraechs.html _blank external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">hier</link>.
<span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 08.02.2012/tbü</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Anbieter</category>
			
			
			
		</item>
		
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            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:22:00 +0100</pubDate>
			<title>Bafin: Zinsabfragen bei Versicherungen und Pensionskassen</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/bafin-zinsabfragen-bei-versicherungen-und-pensionskassen.html</link>
			<description>Die Finanzaufsicht wiederholt eine bereits 2009 durchgeführte Studie zu den Auswirkungen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Das Niedrigzinsumfeld ist eine ernste Bedrohung für Lebensversicherer und Pensionskassen – zumindest langfristig. Grund genug für die Bafin, eine bereits 2009 durchgeführte Studie zu den Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die Lebensversicherer und deren Kapitalanlageerträge zu wiederholen.&nbsp;Neu an der aktuellen Studie ist die Berücksichtigung der seit 2009 veränderten Rahmenbedingungen. Dazu gehört unter anderem die Berücksichtigung der Auswirkungen der Zinszusatzreserve, die nach Paragraf 5 der Deckungsrückstellungsverordnung ab dem Geschäftsjahr 2011 zu bilden ist.</div>
<div></div>
<div>Das Ergebnis: Gemäß den von den Unternehmen gelieferten Berechnungen reichen im vorgegebenen Niedrigzinsszenario die Kapitalerträge der Branche insgesamt etwa 15 Jahre lang aus, um den Garantiezins zu finanzieren. Den Aufbau der Zinszusatzreserve sowie die aufgrund des Niedrigzinsumfelds bedingte Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven bezeichnet die Bafin jedoch selbst als erhebliche zusätzliche Belastung. Die Bildung der Zinszusatzreserve helfe den Unternehmen aber, so die Bafin&nbsp;etwa beschwichtigend, ihre Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern auch über das Jahr 2026 hinaus zu erfüllen. Gegenwärtig beträgt der durchschnittliche Garantiezins in der Branche etwa 3,3 Prozent und nehme nur langsam ab.&nbsp;</div>
<div></div>
<div><span style="font-weight: bold;">PKs erfüllen Leistungen „voraussichtlich“</span></div>
<div></div>
<div>Angepasst an die Besonderheiten von Pensionskassen führte die Bafin 2011 bei diesen eine vergleichbare Zinsabfrage durch. Die Besonderheiten, so die Aufsicht, ergeben sich insbesondere aus betriebsrentenrechtlichen Regelungen und, speziell bei den regulierten Kassen, aus aufsichts- und versicherungsvertragsrechtlichen Vorgaben. Bei der Mitteilung des Ergebnisses der Pensionskassenumfrage ist vor allem die Wortwahl der Bafin interessant. Demnach können die Kassen ihre zugesagten Leistungen „voraussichtlich“ auch bei einer weiter anhaltenden Niedrigzinsphase „in aller Regel“ erbringen. Diese Wortwahl strahlt weniger Zuversicht aus als bei den Versicherern. In diesem Sinne dürfte auch die Bafin-Ankündigung zu verstehen sein, den Kontakt mit denjenigen Kassen zu intensivieren, bei denen die Ergebnisse Grund zu der Annahme geben, dass sie besonders von einer anhaltenden Niedrigzinsphase betroffen sein könnten. Aktuell beträgt der Garantiezins der Pensionskassen im Schnitt 3,47 Prozent. Pensionsfonds wurden nicht abgefragt, da diese überwiegend nicht versicherungsförmige Geschäfte betreiben.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 08.02.2012/pe</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Versicherungen</category>
			
			
			
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