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		<title>portfolio institutionell</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten von portfolio-institutionell.de</description>
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			<title>portfolio institutionell</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 07:34:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
            <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:34:00 +0200</pubDate>
			<title>Fette Beute im Speckgürtel</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/keine-diaet-im-speckguertel.html</link>
			<description>Erfahren Sie in dieser Ausgabe des Schwarzen Schwan der Woche an einem realen Beispiel, wie sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Was wäre ein Verkäufer einer Wohnimmobilie in begehrter Lage ohne einen ehrlichen Makler? Dessen Mandatierung bringt nicht nur Angebot und Nachfrage zusammen, sondern verhindert auch viele lästige Telefonanrufe. Bei Verkäufen „von privat“ melden sich nämlich vor allem diejenigen, die man eigentlich umgehen wollte: Makler, in der Hoffnung, sich ins Spiel bringen zu können. Und als wäre das nicht schon Grund genug, erspart man sich mit Hilfe eines gewieften Maklers außerdem die Anrufe von reichen Familien aus Griechenland, die ihr Vermögen ins sichere Ausland retten wollen. Aus steuerlichen Gründen, so die Anrufer, möge man das Geld aber bitte in bar in Athen abholen.</div>
<div></div>
<div>Aber auch mit einem Mittelsmann an der Hand erhält man als Verkäufer interessante Einsichten – insbesondere zur Maklerprovision, also dessen Entgelt für Exposé-Gestaltung, Anzeigenschaltung und Besichtigungstermine. Da in Frankfurt am Main eine Provision von 5,95 Prozent üblich ist, und man in diesem realen&nbsp;Beispiel einen Kaufpreis von 350.000 Euro aufrief, hatte der Makler Anspruch auf eine Provision von 20.825 Euro. Diese stolze Summe muss zwar der Käufer stemmen, ist aber auch für den Verkäufer ärgerlich, weil der Käufer auch wegen der Provision den Preis herunterhandelte.</div>
<div></div>
<div>Noch absurder wird die Provision, wenn man die Gegenleistung bedenkt: Der Makler machte sich lediglich die Mühe, die Immobilienanzeige ins Internet zu stellen und an den zwei Besichtigungsterminen – vornehmlich schweigend – teilzunehmen. Für den Käufer wiederum war es übrigens nicht einfach, den Makler für die Vereinbarung eines Besichtigungstermins&nbsp;zu erreichen.</div>
<div></div>
<div>Eines muss man dem Makler allerdings zugutehalten. Als es in die heiße Phase der Preisverhandlung ging, konnte er den Immobilienbesitzer nach&nbsp;Aufforderung durch den&nbsp;Interessenten&nbsp;dazu bewegen, dem Käufer&nbsp;einen Nachlass zu gewähren. Was sich entsprechend auf seine Provision ausgewirkt hat, die schließlich bei knapp 19.000 Euro landete. Danke, lieber Makler! Aber harte Arbeit soll ja auch belohnt werden.</div>
<div></div>
<div>Ob der (künftige) Eigentümer mit dem Deal glücklich wird, wird die Zukunft zeigen. Für den Makler gilt mit dem Abschluss aber schon heute: trautes Heim, Glück allein!</div>
<div></div>
<div>Die Immobilienmakler des Frankfurter Speckgürtels und portfolio wünschen Ihnen ein entspanntes Wochenende.</div>]]></content:encoded>
			<category>Schwarzer Schwan der Woche</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Italian regulator issues warning over ETFs</title>
			<link>http://www.newsmanagers.com/vitrine/uk/portfolio.aspx?id=1224521</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category></category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 16 May 2012 11:36:00 +0200</pubDate>
			<title>Inflation bei QIS-Studien</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/inflation-bei-qis-studien.html</link>
			<description>Die Assekuranz wartet auf die Ergebnisse der jüngsten Auswirkungsstudie für Solvency II. Norbert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat den hiesigen Versicherern in diesem Frühjahr die Möglichkeit eingeräumt, die Regeln des neuen Versicherungsaufsichtsregimes Solvency II noch einmal zu testen. Damit unterscheidet sich die „QIS 6“ genannte Veranstaltung von den fünf vorangegangenen Studien, die allesamt auf europäischer Ebene durchgeführt wurden. Der GDV will die auch im EU-Ausland mit Spannung erwarteten Ergebnisse in den kommenden Wochen veröffentlichen.</div>
<div>Mit Norbert Heinen, Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Versicherung AG&nbsp;und der Württembergischen Lebensversicherung&nbsp;AG, äußert sich nun einer der Beteiligten über erste Resultate. Die Württembergische habe die Studie bestanden, aufgrund des allgemein gesunkenen Zinsniveaus allerdings knapper als im Vorgängertest. Gegenüber der Börsen-Zeitung sagte er: „Wir kommen über die Hürden“.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Neue Erkenntnisse, neue Diskussionen</span></div>
<div>Heinen zufolge machten viele Befunde nachdenklich. So hänge die Ausstattung mit Solvenzkapital maßgeblich von dem Zeitpunkt ab, an dem man rechne. So seien die Ergebnisse der Württembergischen, die QIS 6 außer mit dem Studienstichtag 31. Dezember 2011 noch einmal per Ende März 2012 gerechnet hat, drei Monate später deutlich besser ausgefallen. „Die Ergebnisse von QIS 6 werden Diskussionen auslösen“, ist sich Heinen sicher.</div>
<div>Mit Blick auf die neu eingebauten Kapitalpuffer zur Abfederung besonderer Kapitalmarktsituationen namens Countercyclical Premium und Matching Premium dürfte es nach seiner Einschätzung noch Streit geben. Wie die Börsen-Zeitung schreibt, sieht Heinen in ihnen nur das Herumdoktern an Symptomen, aber keine Behebung der Ursache, nämlich der Fehlanreize im Modell. Der erfahrene Manager und Branchenfuchs hält es für gut möglich, dass es nach den Erfahrungen mit QIS 6 doch noch europaweit zu einer siebten Auswirkungsstudie kommen könnte.</div>
<div>Seine Kritik an Solvency II ist fundamental, wie die Börsen-Zeitung betont. Das Regelwerk sei „wie eine Truppe, die im Gleichschritt über eine Brücke geschickt wird. Das erzeugt Resonanzschwingungen, die die Brücke im schlimmsten Fall zum Einsturz bringen können.“ In der Politik sei man sich der Fehlanreize nicht richtig bewusst, ist Heinen überzeugt. Seine Kritik zielt konkret auf die politisch gewollte Nullgewichtung auch für südeuropäische Staatsanleihen ab, in die Versicherer geradezu reingedrängt würden.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Diversifikation muss sein</span></div>
<div>Wie am Rande des Gesprächs deutlich wurde, hat Heinen Gefallen an Investments in erneuerbare Energien gefunden. Das Portfolio von aktuell rund 180 Millionen Euro soll noch im Laufe dieses Jahres erheblich ausgebaut werden. Demnach soll der Anteil an den Kapitalanlagen von derzeit knapp einem Prozent auf zwei Prozent hochgefahren werden. Daneben sieht Heinen auch bei Immobilien und in der Baufinanzierung Chancen. Damit ist er allerdings nicht allein. Auch andere&nbsp;Altersversorgungseinrichtungen streben verstärkt&nbsp;in klassisches Bankgeschäft und wollen mit der Vergabe von Immobilienfinanzierungen ihr Portfolio diversifizieren. Gleichwohl äußert Heinen auch Bedenken: „Wir wollen uns nicht die Risiken reinholen, die die Banken nicht wollen.“</div>
<div>portfolio institutionell newsflash 16.05.2012/tbü</div>]]></content:encoded>
			<category>Versicherungen</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 16 May 2012 09:55:00 +0200</pubDate>
			<title>Investoren übernehmen immer häufiger Immobilienfinanzierung</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/finanzierungsumfeld-auf-dem-immobilienmarkt-veraendert-sich.html</link>
			<description>Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke springen für Banken ein. Sie treten immer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Auf Europa rollt eine Welle auslaufender Immobilienkredite zu. Das Volumen der 2012 bis 2014 anstehenden Refinanzierungen beläuft sich laut einem aktuellen Marktbericht von Henderson Global Investors auf rund 450 Milliarden Euro. Die Banken allein werden diese Finanzierungslücke nicht schließen können. Denn im Zuge der Staatschuldenkrise und Basel III müssen sie ihr Kernkapital deutlich aufstocken, was viele durch eine Reduzierung des Kreditneugeschäfts und einen Rückzug aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung erreichen wollen. Wie aus dem Marktbericht von Henderson hervorgeht, haben sich bereits 42 Institute vom europäischen Markt verabschiedet. Dieses veränderte Finanzierungsumfeld bietet anderen Investorengruppen Investmentchancen.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Wie die Bafin in ihrem Mait-Journal mitteilt, wird es für Versicherer­ zunehmend interessant, als Kreditgeber bei der Finanzierung von Gewerbeimmobilien aktiv zu werden. Bislang spiele dieses Thema allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Ende 2011 machten laut Bafin derartige Finanzierungen mit 5,8 Milliarden Euro nur 0,5 Prozent der gesamten Kapitalanalgen der Erstversicherer aus. „In den vergangenen Jahren ist dieser Posten auf niedrigem Niveau sehr stabil geblieben“, heißt es in dem Journal. Allerdings erwartet die Behörde: „Die Versicherer werden das vorhandene Marktpotenzial in Zukunft wohl intensiver ausschöpfen.“ Etwas weiter scheint man in Großbritannien zu sein. Laut Henderson liegt der Marktanteil von Versicherungen und Pensionskassen bei der Immobilienfinanzierung mittlerweile bei 14 Prozent. „Die Konditionen der alternativen Kreditgeber sind oftmals attraktiver als die der Banken. Die Margen betragen in Großbritannien­ statt der marktüblichen 260 nur 240 Basispunkte“, erklärte Stefan Wundrak, Research-Chef bei Henderson.<br />
Der Hintergrund dieser Entwicklung sei einfach: Ab 2014 tritt Solvency II in Kraft. Versicherer müssen dann direkte Immobilieninvestments europaweit mit 25 Prozent Eigenkapital absichern. Bei indirekten Investments, die mit Fremdkapital gehebelt sind, erhöht sich dieser Faktor sogar deutlich. Im Vergleich dazu liegt der zu hinterlegende Betrag für Immobiliendarlehen mit beispielsweise fünf Jahren Laufzeit bei nur 15 Prozent, bei zehn Jahren Laufzeit sind es immer noch nur 23 Prozent. Laut Henderson wäre erst ab einer Laufzeit von zwölf Jahren die Situation vergleichbar zur Direktanlage. „Die Immobilienfinanzierung ist für viele Versicherer die attraktivere Alternative zu Direktinvestments und indirekten Beteiligungen. Sie legen aber auch bei der Finanzierung von Immobilieninvestments dieselben strengen Risiko-Rendite-Profile an wie bei eigenen Immobilieninvestments. So bleiben sie risikoavers und finanzieren wahrscheinlich vor allem Büroobjekte“, schränkt Wundrak ein.<br />&lt;break&gt;</div>
<div></div>
<div>Neben der Assekuranz interessieren sich laut Henderson auch globale Staatsfonds für das Geschäft mit der Immobilienfinanzierung. Bestes Beispiel dafür sei die China Investment Corporation (CIC), die für eine Akquisition von Blackstone 1,4 Milliarden britische Pfund bereitstellte. Aufgrund der Tatsache, dass viele Banken Anschlussfinanzierungen für ihre Kredite suchen, bieten sich auch für Debt-Fonds Chancen. Diese verleihen Eigenkapital als Fremdkapital. Aufgrund ihrer Struktur und ihres Risikoprofils können sie im aktuellen Marktumfeld günstige Kredite anbieten.</div>
<div></div>
<div>Auch in Deutschland haben einige namenhafte institutionelle Investoren dieses Thema für sich entdeckt. Im November 2011 sorgte die Bayerische Versorgungskammer für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass sie der IVG Immobilien AG für einen Zeitraum von zehn Jahren die Fremdkapitalfinanzierung für den Kauf des „Silberturms“ in Frankfurt am Main zur Verfügung stellt. Wie das Versorgungswerk damals mitteilte, handelt es sich um einen Betrag von zirka 190 Millionen Euro. Aber auch die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe engagiert sich zunehmend in dem traditionell von Banken beherrschten Sektor. Die Hypothekenquote beträgt nach Angaben von Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Kretschmer inzwischen 19 Prozent der Bilanzsumme. Auch die Nordrheinische Ärzteversorgung und Ärzteversorgung Niedersachsen sind im Hypothekengeschäft aktiv. &nbsp;</div>
<div></div>
<div>Kreditnehmer müssen sich auf ein verändertes Finanzierungsumfeld und neue Finanzierungspartner einstellen. „Es wäre übertrieben zu sagen, dass die klassische Bankenfinanzierung bei Immobilien ein Auslaufmodell wäre, &nbsp;Banken werden in Zukunft aber tendenziell eher kleinere Finanzierungstranchen bevorzugen. Kreditnehmer, die größere Tranchen finanzieren oder refinanzieren wollen, müssen künftig wohl immer den Weg über Club-Deals mehrerer Kreditgeber gehen“, so Wundrak, Research-Chef bei Henderson.</div>
<div></div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 16.05.2012/kbe</span></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>Immobilien</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 16 May 2012 08:54:00 +0200</pubDate>
			<title>Als der Anlagekompass durcheinanderkam</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/als-der-anlagekompass-durcheinanderkam.html</link>
			<description>Dekade im Rückblick: Zehn Jahre institutionelle Kapitalanlage, zehn Jahre Krisenmanagement und zehn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die hohen Staatsverschuldungen, die stark gestiegene Bedeutung des politischen Umfeldes, Naturkatastrophen und Demografie sind Einflussfaktoren, die sich nur schwer einschätzen und steuern lassen. Die Konsequenz für Anleger sollten daher robustere Portfolios und die Ausrichtung auf Sachwerte sein, empfahl Feri Institutional ­Advisors auf dem Feri Institutional Forum 2010. Vermögensverwalter warnten damals, unter „Staatsrisiko“ weiterhin „absolute Sicherheit“ zu verstehen. Wegelin bezeichnete den risikolosen Zinssatz als „­Fiktion“. Und für Flossbach von Storch war bezüglich einer Staatspleite nicht mehr das Ob, sondern das Wann die Frage.&nbsp;
Zu Recht!&nbsp;Die Notierung griechischer Staatsanleihen, etwa die mit Laufzeit von 2000 bis 2019, sank 2010 deutlich unter die Marke von 100 Prozent, um in der Folge bis auf ein Niveau von 20 Prozent abzurutschen. Und das, nachdem die Europäische Kommission den Haushalt Griechenlands unter EU-Kontrolle gestellt hatte. Spanien, Portugal, Irland und Italien waren weitere Sorgenkinder und sind es bis heute.&nbsp;
Als attraktive A­nlageklasse galten auch 2010 (wegen der ­Kupons) ­Unternehmensanleihen. Schwellenländer waren schon damals ­ebenso gefragt wie ­ihre Schulden – Emerging Market Debt. Speziell die vier ­Nationen Brasilien, Russland, Indien und China, zusammen bekannt als Bric, trieben das Wachstum der Weltwirtschaft an. Seither ­verlangsamte sich die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in ­Brasilien und Indien. Dennoch sollten es ­diese Märkte für den Kapital­anleger richten. Dieser musste allerdings Marktvolatilitäten fürchten, genauso wie Währungsschwankungen, die Aus­wirkungen von ­Derivaten, aber auch Liquiditätsrisiken und den Meinungswandel ­ausländischer Potentaten. Obendrein wurde von ihm verlangt, ­möglichst nachhaltig zu agieren. 
Das Thema „­Nachhaltigkeit“ wurde 2010 ­übrigens zur Chefsache. Bei 54 Prozent der Dax-­Unternehmen war die Verantwortlichkeit für ökologische und soziale Standards ­inzwischen im Vorstand angesiedelt. So lautete jedenfalls das ­Ergebnis ­einer Studie der Union Investment. Und Solarparks, die im Grunde genommen untrennbar mit dem Nachhaltigkeitsgedanken verbunden sind, verloren in Deutschland zu diesem Zeitpunkt aber schon wieder an Potenzial. Nicht nur, weil Feuerwehrmänner sich ­immer häufiger scheuten, brennende Dächer mit darauf festge­schraubten Solarzellen wegen erheblicher Stromschlaggefahr zu ­löschen, sondern auch weil Umweltminister Norbert Röttgen am 20. Januar 2010 angekündigt hat, zusätzlich zur jährlichen Degression die Sätze für die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen drastisch zu ­reduzieren. Investoren sind seither immer wieder von derartigen Plänen des ­Ministers betroffen und reagierten mit Abwanderung ins sonnen­verwöhnte Ausland. Denn auch dort gibt es Einspeiseregelungen.<br />&lt;break&gt;<br /><br />Ungeachtet der Aschewolke des ausgebrochenen isländischen Vulkans Eyjafjallajökull und tagelangen massiven Beeinträchtigungen des Luftverkehrs in Europa ging die Hausse am Aktienmarkt weiter. Das machten sich einige der in den Startlöchern stehenden deutschen Börsenaspiranten zunutze. Im Jahresverlauf kam es immerhin zu acht Neuemissionen im regulierten Markt der Frankfurter Wert­papierbörse. Hedgefondsmanager streben seit 2010 verstärkt in die Ucits-Welt, um einerseits dem Trend einer zunehmenden ­Regulierung zu begegnen und sich andererseits neue Absatzmöglichkeiten zu ­erschließen. Der Name für die neuen Produkte stammt natürlich aus der alternativen Anlagewelt: Newcits. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">_Angelsächsiche Stiftungen leckten ihre Wunden</span><br /><br />In der Januar-Ausgabe warfen wir einen Blick auf die Anlage­strategien herausragender Investoren. Neben dem norwegischen ­Ölfonds, ABP und Calpers betrachteten wir auch den Fonds de Réserves pour les ­Retraites (FFR). In ­Krisenzeiten erwiesen sich deren aus deutscher Sicht ­riskanten ­Anlagestrategien immer wieder als wenig vorteilhaft. Und auch ­diesmal mussten sie herbe Rückschläge verkraften. Der ­norwegische Ölfonds, der 2008 etwa 50 Prozent in Aktien ­investierte, eliminierte im selben Jahr mit einem Minus von 41 ­Prozent im ­Aktienportfolio seine Aktiengewinne aus den drei vorhergehenden Jahren. Das ­Gesamtportfolio verlor immerhin 23 Prozent. Eine ­ähnliche Entwicklung zeigte auch der FFR. Bei dem französischen Fonds, der sich seit Juni an ­einer reduzierten (!) langfristigen Anlagequote von 45 Prozent ­orientierte, drückte das ­Anlageergebnis 2008 von minus 25 Prozent die durchschnittliche Rendite des Gesamtportfolios auf 0,3 Prozent. ­Außer Spesen ist seit 4,5 Jahren also nichts ­gewesen.<br /><br />Speziell die Stiftungen von Harvard und Yale galten seit Jahren als Sinnbild für erfolgreiches Kapitalanlagemanagement; schließlich glänzten sie Jahr für Jahr mit zweistelligen Renditen. Mit Ausbruch der Finanzkrise wendete sich das Blatt. Eine Rendite von minus 24,6 Prozent ließ das Vermögen von Yale in nur einem Jahr auf 16 Milliarden Dollar bis zum Ende des Finanzjahres 2009 abschmelzen. Kaum besser erging es Harvard, deren Vermögen innerhalb eines Jahres von knapp 37 auf 26 Milliarden Dollar schrumpfte. „Immer wieder ­wurden die deutschen Stiftungen aufgefordert, sich Harvard und Yale als Vorbild zu nehmen und zum Beispiel in Hedgefonds zu investieren. Auf diesen Zug ist man aber nicht aufgesprungen, was sich in der Krise letztlich als glücklich herausgestellt hat“, sagte Hermann Falk, ­Mitglied der Geschäftsleitung beim Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS). Eine im April 2010 ­veröffentlichte Umfrage des BDS, für die 388 deutsche Stiftungen interviewt wurden, kam entsprechend zu recht guten Performance-Ergebnissen. Gegenüber 2007 ging die durchschnittliche Rendite zwar leicht zurück, lag mit rund 3,6 ­Prozent aber sowohl 2008 als auch 2009 im positiven ­Bereich. „Was man den deutschen Stiftungen lange vorgeworfen hat, war unterm Strich der Grund für das gute Abschneiden“, erklärte Falk, der auf die konservative Anlagepolitik deutscher Stiftungen ­anspielte, die ­überwiegend in festverzinsliche Papiere investiert sind.<br />&lt;break&gt;<br /><br />Die Innenstädte deutscher Metropolen standen 2010 auf der Kaufliste ­institutioneller Investoren ganz oben. Vor allem in München ­zogen die Preise dadurch kräftig an. Die Käufer schätzten die ­Immobilien aufgrund ihrer Diversifikationseigenschaften und planbaren ­Cashflows. In der Wertschätzung besonders gestiegen war in den ­vergangenen Jahren, wenn auch meist nur in Umfragen, ­insbesondere der indirekte Immobilienbestand. Zumindest bis zur ­Finanzkrise. Von da an investierten hiesige Investoren wieder verstärkt direkt in die heimische Scholle. Diese wurde intuitiv als risikoärmer als das Ausland wahrgenommen. Zudem ergaben sich aber auch nach dem Rückzug angelsächsischer Fremdkapitalkünstler ­interessante Opportunitäten. Das Interesse der Anleger konzentriert sich seither insbesondere auf ­hochwertige ­Büro- und Geschäfts­gebäude in deutschen Kernstädten.<br /><br />Nicht nur das Anlageverhalten der Investoren hat sich seit Ausbruch der Finanzmarktkrise geändert, sondern auch die ­Lebensbedingungen der Kapitalanlagegesellschaften. So hat sich der Kostendruck weiter verstärkt. Die Folge: Zahlreiche KAGen ­verordneten sich einen Sparkurs. Zu den Opfern der Sparmaßnahmen gehörten insbesondere die Marketingbudgets, wie die Jahresabschlussberichte zahlreicher Gesellschaften zeigten.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell, 16.04.2012</span>]]></content:encoded>
			<category>Stiftungen</category>
			
			<author>t.buerger@portfolio-verlag.com</author>
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 16 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Investors take the side of growth</title>
			<link>http://www.newsmanagers.com/vitrine/uk/portfolio.aspx?id=1224250</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category></category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 16 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Basel III: Europeans take an important step</title>
			<link>http://www.newsmanagers.com/vitrine/uk/portfolio.aspx?id=1224390</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category></category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Mon, 14 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			<title>EuGH dichtet französische Quellensteuer ab</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/schluss-mit-der-diskriminierung-deutsche-investmentfonds-durch-den-franzoesischen-staat.html</link>
			<description>Das Gerichtsurteil bestätigt Kapitalverkehrsfreiheit. Deutsche Fonds können sich französische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 10. Mai 2012&nbsp;entschieden, dass deutsche Investmentfonds durch die Erhebung französischer Quellensteuern diskriminiert werden. Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) begrüßt dieses Urteil.&nbsp;</div>
<div>Bereits seit sieben Jahren drängt der Verband auf eine Klärung der Rechtslage und macht sich dafür stark, dass deutsche Investmentfonds Anträge auf eine vollständige Erstattung französischer Quellensteuern stellen können. Als Begründung führt der BVI an, dass der Abzug französischer Quellensteuern auf Dividenden an deutsche Investmentfonds europarechtswidrig sei. Umgekehrt werde bei französischen Fonds keine deutsche Quellensteuer erhoben. „Mit dem Urteil schließt sich der EuGH der vom BVI vertretenen Auffassung an. Der Weg für eine Erstattung französischer Quellensteuer ist jetzt eröffnet“, sagte BVI-Hauptgeschäft Thomas Richter.&nbsp;
Im Euro Stoxx 50 ist Frankreich das Schwergewicht. Immerhin gut ein Drittel machen französische Unternehmen in dem Index aus, aktuell sind es 17. Zum Vergleich: Deutsche Unternehmen sind derzeit nur mit 15 Gesellschaften im Euro Stoxx 50 vertreten. &nbsp;&nbsp;</div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 14.05.2012/kbe</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Recht</category>
			<category>Steuer &amp; IT</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Mon, 14 May 2012 10:48:00 +0200</pubDate>
			<title>Madoff war fragil, die Hydra antifragil</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/madoff-war-fragil-die-hydra-antifragil.html</link>
			<description>Nassim Taleb erweitert seine Gedanken zur Robustness um „Antifragilität“. Ausgangsfrage: Was...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Konrad Hummler von Wegelin rühmte einst Nassim Taleb als den neben Benoît Mandelbrot einzigen ernsthaften Kritiker der Normalverteilungsdenke. Den Mandelbrot gern gemachten Vorwurf, seiner Theorie fehle es an Nutzwert, kann man Taleb nicht machen. Nun legte der Urvater der Tail Risk Protection noch einmal nach. „People are more interested in solutions than in problems“, so Taleb – und er stellte auf der 95. Hedgework-Veranstaltung als Weiterentwicklung seiner Gedanken zur Robustness sein Antifragilität-Konzept vor. &nbsp;&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Der Begriff „Antifragilität“ ist aus der Verlegenheit geboren, dass es kein Gegenteil zu „fragil“ gibt. Antifragilität zeichnet sich dadurch aus, dass etwas in Stressphasen nicht nur robust ist, sondern wächst, von volatilen Phasen profitiert. „Please mishandle. It improves from harm and gains in volatility“, so Taleb. Beispiele: der menschliche Körper, der durch Sport leistungsfähiger wird, oder in der griechischen Mythologie die Hydra, der zwei Köpfe nachwachsen, wenn man einen abschlägt. Auf dem Kapitalmarkt sind es Wertpapiere, die von Volatilität profitieren. 
Illustriert hat Taleb Fragilität mit dem Gewinn-und-Verlust-Profil eines Händlers oder von Madoff, das sich lange durch konstante geringe Gewinne und am Ende durch einen großen Verlust auszeichnet. Ein Beispiel für Fragilität kann auch ein Unternehmen sein, das bei einem geringen Umsatzeinbruch aufgrund hoher Kosten und eines hohen Leverages sofort einen großen Verlust einfährt, oder eine Straße, bei der ein kleines Plus an Verkehrsaufkommen zu einem langen Stau führt. Die Illustration für Antifragilität besteht aus mehreren kleinen Gewinnen und Verlusten und dann einem großen Gewinn, den Taleb als „Reverse Blow-up“ oder als „positiven Schwarzen Schwan“ bezeichnet. Ein solches Auszahlungsprofil ist möglich, wenn man im Rahmen einer Barbell-Strategie mit 20 Prozent des Portfolios ständig Volatilität long geht und den Rest sehr sicher investiert.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Diese Strategie profitiert von Tail-Risiken. Taleb berät den Hedgefonds Universa, der bei einem Monatsverlust des S&amp;P von 20 Prozent einen Gewinn von etwa 60 Prozent in Aussicht stellt. Verliert der S&amp;P im Monat aber nicht mehr als fünf Prozent, reicht die Performance von etwa null Prozent für VAGler ohne Reserven nicht in jeder Periode für den Rechnungszins.
<span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 14.05.2012/pe</span></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>Strategien</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Mon, 14 May 2012 09:13:00 +0200</pubDate>
			<title>Bayerische Ärzteversorgung baut für den Direktbestand</title>
			<link>http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/bayerische-aerzteversorgung-baut-fuer-den-direktbestand.html</link>
			<description>Das Versorgungswerk engagiert sich derzeit als Bauherr und Investor in der Landeshauptstadt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Bayerische Ärzteversorgung, die zum Universum der Bayerischen Versicherungskammer (BVK) zählt, investiert derzeit in den Neubau eines Büro- und Wohnkomplexes in der bayerischen Landeshauptstadt. Anfang Mai legte der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses der Bayerischen Ärzteversorgung Dr. Lothar Wittek und dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Leiter Kapitalanlagen Daniel Just, den Grundstein für das Gebäude im Münchner Arabellapark. Dieses liegt in direkter Nachbarschaft zum Sitz der BVK. Auf dem Areal soll bis Mitte 2014 ein Bürokomplex mit rund 26.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Darüber hinaus ist ein Wohngebäude mit 28 Mietwohnungen geplant.</div>
<div>Wittek unterstreicht die Rolle des Immobilieninvestments mit den Worten: „Unsere Hauptaufgabe ist eine über Generationen finanzierbare sichere Altersversorgung für unsere Mitglieder. Dazu gehört auch eine gut strukturierte Verteilung des Vermögens unter anderem in hochwertige Immobilien. Dieses Bauprojekt ist ein weiterer Meilenstein.“</div>
<div><span style="font-weight: bold;">Direktinvestments in Top Lagen</span></div>
<div>Zwar hat die Bayerische Versorgungskammer schon in früheren Jahren Immobilienprojekte gestemmt. Gleichwohl sei „Arabeska“ das größte und anspruchsvollste Bauvorhaben, das man bisher als Bauherr in Eigenregie realisiert, wie eine Sprecherin der BVK es ausdrückt. „An Stelle einer Immobilie, die nicht mehr zu vermieten war, entsteht eine langfristig Rendite bringende, neue Immobilie und ein Beitrag zur Aufwertung des Standortes Arabellapark, ein Stück Stadterneuerung.“ Zur Rendite der Gebäudeensembles, das vollständig an Dritte vermietet werden soll, wollte die Sprecherin allerdings keine Angaben machen.</div>
<div>Nicht nur die Versorgungswerke im Süden der Bundesrepublik entwickeln hochwertige Immobilien für den Direktbestand. Auch im Norden setzt man auf Betongold. So gehört es bei der Ärzteversorgung Niedersachsen längst zu Strategie, „neben Aktien und festverzinslichen Wertpapieren langfristig besonders in werthaltige Wohn- und Büroimmobilien zu investieren, um unsere Altersversorgung so stabil wie möglich zu halten“, wie der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses, Dr. Jürgen Tempel, es&nbsp;formuliert. Mit dem Neubauvorhaben „Alstercampus“ in zentraler Lage an der Außenalster baut die Ärzteversorgung Niedersachsen in Hamburg 109 Mietwohnungen und circa 3.400 Quadratmetern Bürofläche. Ende 2012 sollen die ersten Wohnungen bezogen werden.</div>
<div>Auch die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe tummelt sich – neben Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Berlin und London – &nbsp;im Immobilienmarkt der Elbmetropole mit der Begründung: Die Hansestadt boomt.&nbsp;Doch trotz der zahlreichen Bautätigkeiten sei das Angebot an bezahl- und finanzierbaren Immobilien für die steigende Nachfrage nicht ausreichend. Diese Diskrepanz mache den Markt für Immobilien in Hamburg zu einem der wertstabilsten Märkte in Deutschland.</div>
<div><span style="font-weight: bold;">portfolio institutionell newsflash 14.05.2012/tbü</span></div>]]></content:encoded>
			<category>Immobilien</category>
			
			
			
		</item>
		
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