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Asset Manager
03.08.2011

Altira-CEO Michael Rieder scheidet aus

Sein Rückzug hat private Gründe; Nachfolger ist David Zimmer.

FRANKFURT – Michael Rieder ist Ende Juli als Chef der Altira AG, einem Spezialisten für alternative Anlagen, ausgeschieden. Sein Nachfolger ist David Zimmer, der seit 2009 dem Altira-Vorstand angehört.

„Es gibt Momente im Leben, in denen sich die private Verantwortung nicht mit beruflichen Aufgaben in Einklang bringen lässt“, sagte Rieder. „Ich scheide schweren Herzens aus dem Vorstand der Altira AG aus und werde meinen Kollegen auch über das Jahresende 2011 hinaus freundschaftlich mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.“ Weitere Infos gab er nicht.

Rieder war dreieinhalb Jahre lang Chef der Altira AG, deren Personal er 2010 kräftig aufgestockt hat. So wurden die Rohstoff-Experten Ute Speidel und Torsten Denin eingestellt, wobei Speidel inzwischen wieder ausgeschieden ist (siehe frühere Meldung).

Um den Fondsvertrieb zu stärken, holte Rieder Oliver Brandt und Josef Pfannenstill als Geschäftsführer ins Unternehmen. Brandt war davor Geschäftsführer der Bayern Invest, Pfannenstill Vorstand der Versiko AG, einem Anbieter nachhaltiger Anlagen (siehe frühere Meldung).

_Altira verwaltet 775 Millionen Euro, davon die Hälfte für Institutionelle

Altira wurde 2000 gegründet und verwaltet heute ein Vermögen von 775 Millionen Euro. Etwas mehr als die Hälfte des Geldes stammt von institutionellen Kunden, der Rest von Privatkunden sowie von Mitarbeitern.

Die Firma gehört zur Finanzdienstleistungsgruppe Angermayer, Brumm und Lange (ABL). Weitere Töchter der Gruppe sind „CH2 AG“ ein Anbieter geschlossener Fonds, der Finanzvertrieb Aragon AG sowie die Investmentbank „Silvia Quandt & Cie. AG“.

ABL ist im Besitz der fünf Partner Christian Angermayer, Peter Brumm, Andreas Lange, Ralph Konrad und Sebastian Grabmaier. An den einzelnen Gesellschaften der Gruppe sind darüber hinaus die Familie Silvia Quandt sowie leitende Mitarbeiter beteiligt.

portfolio institutionell newsflash 03.08.2011/jan/rko

 
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