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20.07.2011

Barbara Rinn taucht in der bAV-Branche wieder auf

Seit Anfang Juli verantwortet sie den Vertrieb bei den R+V Pensionsfonds.

MÜNCHEN – Barbara Rinn, die vor zwei Jahren Aon Jauch & Hübener abrupt verließ , ist in der Branche für betriebliche Altersversorgung (bAV) wieder aufgetaucht. Seit Anfang des Monats ist Rinn Vorstand bei den beiden Pensionsfonds-Töchtern der R+V.

Wie die R+V in Wiesbaden mitteilte, verantwortet Rinn beim Chemie Pensionsfonds und dem R+V Gruppenpensionsfonds den Vertrieb. Zweiter Vorstand der Einrichtung ist der Sprecher Rüdiger Bach.

Bis zu ihrem Ausscheiden im April 2009 arbeitete Rinn 25 Jahre lang bei Aon, zuletzt als Geschäftsführerin zuständig für Vertrieb und Risk Management. Ein Kompetenzgerangel mit dem neuen Chef Marco Arteaga war der Grund für ihren Abgang. Arteaga ist inzwischen zu der Zurich Gruppe gegangen, wo er als Vorstand das bAV-Geschäft verantwortet (siehe frühere Meldung).

Die zwei Pensionsfonds der R+V waren die ersten derartigen Durchführungswege, die 2002 vom Regulierer Bafin genehmigt wurden. Bis Ende 2007 waren sie im Eigentum der Münchener Bank HVB. Heute verfügt der Chemie Pensionsfonds laut Geschäftsbericht über ein Vermögen von 235,8 Millionen Euro.

_Beide Pensionsfonds der R+V mit mageren Renditen für 2010

Trotz des guten Aktienjahrs 2010 wies der Chemie Pensionsfonds dem Geschäftsbericht zufolge eine Nettorendite von gerade 1,4 Prozent aus. Dies ist niedriger als der Durchschnitt für Pensionskassen, obwohl die Kassen geringere Anlagefreiheiten haben als Pensionsfonds.

Während der Chemie Pensionsfonds sich nur an die Chemieindustrie richtet, ist der R+V Gruppenpensionsfonds branchenunabhängig. Ende 2010 betrugen die Kapitalanlagen des Vehikels 75 Millionen Euro. Die Nettorendite fiel mit einem Prozent sogar geringer aus als für den Chemie Pensionsfonds.

portfolio institutionell newsflash 20.07.2011/jan/

 
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