Die Nachfrage nach ETF habe weltweit stark angezogen, so Blackrock.
MÜNCHEN - Der US-Vermögensverwalter Blackrock rechnet in den nächsten drei Jahren mit einem Wachstum für börsennotierte Indexfonds (ETF und ETP) von 20 bis 30 Prozent jährlich.
Schon Anfang nächsten Jahres könnte demnach die ETF/ETP-Branche auf ein verwaltetes Vermögen von rund zwei Billionen US-Dollar (1,45 Billionen Euro) kommen, teilte Blackrock in München mit. ETP (Exchange Traded Products) umfassen auch Inhaberschuldverschreibungen, Rohstoffe und Partnerschaften.
"Die Nachfrage nach ETF hat weltweit stark angezogen, da professionelle wie auch private Anleger zunehmend die einzigartigen Vorteile dieser Instrumente entdecken. Ich denke dabei vor allem an die hohe Flexibilität und Transparenz sowie die deutlichen Kostenvorteile", sagte Deborah Fuhr, globale Chef-Analystin bei Blackrock. Auch aus diesen Gründen sieht DB-X-Trackers, die ETF-Sparte der Deutschen Bank, großes Potenzial für die Produkte (siehe frühere Meldung).
Laut einer Blackrock-Statistik zählte die globale ETF/ETP-Branche per Ende 2010 3.503 Produkte von 168 Anbietern mit weltweit. Da verwaltete Vermögen belief sich auf 1,482 Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: Per Ende 2009 waren es noch 2.672 Produkte von 132 Anbietern. Das Vermögen betrug 1,156 Billionen US-Dollar.
Das nur in ETF verwaltete Vermögen wird Fuhrs Prognosen zufolge bis Ende 2012 weltweit auf zwei Billionen US-Dollar anziehen. In den USA würde es 2011 eine Billionen US-Dollar erreichen und in Europa 2013 die Marke von 500 Milliarden US-Dollar. Ungeachtet des zunehmenden Einsatzes von ETF auf alternative Anlageklassen werden die Anleger laut Blackrock weiterhin ETF auf breite Marktindizes als Kernengagement vorziehen.
portfolio institutionell newsflash 02.02.2011/gcu/jan





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