Für das Mandat wären auch Mercer und Towers Watson in Frage gekommen.
STUTTGART - Die Robert Bosch GmbH hat Aon Hewitt als ihren globalen Aktuar ab 2012 engagiert. Damit wird Aon der Aktuar für rund 280.000 Mitarbeiter des Unternehmens in Deutschland und in weiteren 28 Ländern.
Im Zuge des Mandats übernimmt Aon Hewitt die Bilanzkonsolidierung von rund 250 Leistungsplänen weltweit und unterstützt Bosch darin, die Leistungen für die Mitarbeiter besser zu überwachen. Seit 2007 hatte Bosch in Deutschland Hewitt Associates als Aktuar engagiert. Aon Hewitt gibt es seit November 2010, als Hewitt mit Aon Jauch und Hübener fusionierte (siehe Meldung hierzu).
Das globale Aktuarsmandat kam nach einer Ausschreibung zustande. Weitere Aktuare, die dafür in Frage gekommen wären, sind Mercer und Towers Watson. Ein Vorläufer von Towers Watson, Dr. Dr. Heissmann in Wiesbaden, war vor Hewitt Associates der Aktuar von Bosch in Deutschland.
Die Entscheidung für Aon Hewitt begründete Uwe Kolasa, Prokurist bei Bosch, so: "Im Auswahlverfahren hat sich Aon Hewitt mit einem überzeugenden Gesamtkonzept durchgesetzt. Das wirksame Zusammenspiel von regionalem Service und zentraler Konsolidierung sowie ein neuer Fokus auf integrierte Aspekte der Governance waren uns wichtig."
Die globalen Pensionsverpflichtungen des Technologieunternehmens betragen etwa zehn Milliarden Euro. Um die deutschen Verpflichtungen zu decken, rief das Industrieunternehmen 2002 einen deutschen Pensionsfonds ins Leben. Diese Einrichtung verwaltet inzwischen ein Vermögen von 1,5 Milliarden Euro.
portfolio institutionell newsflash 16.03.2011/jan/rko





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