Päsler war 35 Jahre lang beim BVI tätig; nun ist er Aufsichtsrat bei Invesco.
FRANKFURT - Rüdiger Päsler, seit 1987 Geschäftsführer beim Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), ist Ende 2009 in den Ruhestand gegangen. Sein Posten wird nicht neu besetzt.
Als Geschäftsführer verantwortete Päsler die Themen Recht und Steuern. Laut einem Verbandssprecher hat nun BVI-Geschäftsführer Rudolf Siebel das Thema Recht übernommen und Hauptgeschäftsführer Stefan Seip die Steuerthematik.
Päsler begann seine Karriere beim BVI vor 35 Jahren als Referent. Damals hatte der Verband zehn Mitglieder, die zusammen ein Vermögen von 6,5 Milliarden Euro verwalteten. Heute verwalten die 86 Verbandsmitglieder 1,7 Billionen Euro für private und institutionelle Anleger.
"Rüdiger Päsler hat die Entwicklung der Rahmenbedingungen für Investmentfonds in Deutschland in den letzten 35 Jahren maßgeblich mitgestaltet. Dafür spreche ich im Namen der Mitglieder unseren aufrichtigen Dank und höchste Anerkennung aus", sagte BVI-Präsident Wolfgang Mansfeld.
Neben seiner Tätigkeit beim BVI hat der Steuerexperte Päsler die europäische Fondslobby EFAMA unterstützt und sich einen Namen als Fachautor von Publikationen gemacht. Ein Beispiel ist das Handbuch "Das deutsche Investmentrecht", das er zusammen mit Thomas Paul schrieb.
Päsler hat sich allerdings nicht komplett aus der deutschen Fondsbranche verabschiedet. Wie Invesco Deutschland auf Anfrage bestätigte, gehört er seit Anfang 2010 dem Aufsichtsrat der KAG an.
portfolio institutionell newsflash 06.01.2010/jan/kbe





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