Ein Drittel der Belegschaft wird nun durch die Pensionskasse versichert.
BERLIN - BVV, Deutschlands größte Pensionskasse mit 21 Milliarden Euro an Kapitalanlagen, hat eine weitere Landesbank als Mitglied akquiriert: die Bayern LB.
Wie der BVV in Berlin mitteilte, sind seit April 2010 alle neuen Mitarbeiter der BayernLB sowie ein Drittel der Bankbelegschaft (rund 3.000) durch die Kasse versichert. Im Rahmen des beitragsorientierten Plans zahlt die Bank jeden Monat einen gehaltsabhängigen Beitrag an den BVV. Entgeltumwandlung ist eine weitere Option für die Bank-Mitarbeiter.
"Die Gewinnung der BayernLB als Vollmitglied ist für den BVV ein wichtiger Schritt, die Geschäftsbeziehungen im Landesbankensektor weiter auszubauen", so Helmut Aden, Vorstandsmitglied des BVV und verantwortlich für den Vertrieb der Kasse. Der BVV hat drei weitere Landesbanken als Mitglieder: HSH Nordbank, Westdeutsche Landesbank und Landesbank Baden-Württemberg.
Laut Aden dürfte sich der Trend zur Neugestaltung von internen Betriebsrentensystemen in den nächsten Jahren fortsetzen. Seine Begründung: "Die betriebliche Altersversorgung wird durch zunehmende regulatorische Anforderungen immer umfangreicher und damit administrativ aufwendiger. Insofern suchen Unternehmen nach externen Lösungen, um den ständig wachsenden Verwaltungsaufwand zu minimieren und sich so stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren."
Ende 2009 betrug die Anzahl der BVV-Trägerunternehmen 704. Damit versicherte der BVV rund 331.000 Beschäftigte, vorwiegend im Finanzbereich, und hatte zudem rund 94.000 Rentner. Die Beitragseinnahmen beliefen sich auf 548 Millionen Euro und die Auszahlungen auf 569 Millionen Euro.
Der BVV war vor einem Jahr zu 84 Prozent in Anleihen investiert. Darin enthalten waren auch Wandelanleihen (3,1 Prozent) und Unternehmensanleihen (2,7 Prozent). Die Aktien- und Private-Equity-Quote lag bei 3,7 Prozent und die Immobilienquote bei rund sieben Prozent. Mit diesem Portfolio verdiente die Pensionskasse 2009 4,1 Prozent. Im Mai teilte der BVV mit, dass er erstmals in Rohstoffe investieren würde (siehe frühere Meldung).
portfolio institutionell newsflash 01.12.2010/jan





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