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04.05.2011

BVV: Rendite für 2010 kaum besser als für 2009

Die BVV-Zentrale in Berlin

Die BVV-Zentrale in Berlin

Die Zahl erhöht sich um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. 

BERLIN - Der BVV, Deutschlands größte Pensionskasse mit rund 22 Milliarden Euro, hat auch im vergangenen Jahr seine Rendite kaum verbessert. Laut einer Mitteilung verdiente der BVV 4,2 Prozent in 2010 nach 4,1 Prozent in 2009.

Der BVV veröffentlichte seine Asset-Allokation für 2010 nicht. Es ist aber anzunehmen, dass die Aktienquote niedrig blieb. Damit hätte die Einrichtung nicht vom Aufschwung am deutschen Aktienmarkt wesentlich profitieren können. Ende 2009 lag die Aktienquote - einschließlich Private Equity - bei unter vier Prozent des Vermögens. Die Anleihenquote betrug 84 Prozent.

Jedenfalls zeigte sich der BVV mit dem Ergebnis zufrieden. Die 4,2 Prozent seien "trotz der noch spürbaren Nachwirkungen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sowie einer anhaltend schwierigen Situation an den Kapitalmärkten" erreicht worden. Das Guthaben der Versicherten und Rentner wurde zudem um 4,7 Prozent verzinst.

_BVV will Anlage weiterhin diversifizieren, gibt aber keine Details

Auch für die kommenden Geschäftsjahre erwartet die Einrichtung laut Mitteilung ein ambitioniertes Kapitalanlageumfeld. Dazu sagte Rainer Jakubowski, BVV-Vorstand verantwortlich für die Kapitalanlagen: "Das vorerst anhaltende Niedrigzinsniveau, die Staatsschuldenkrise in den entwickelten Ländern einhergehend mit einer möglichen Abkühlung des Booms in den Schwellenländern und die zu befürchtenden Folgen der ungebremsten Geldmengenausweitung sowie kaum einschätzbare politische Risiken werden die Herausforderungen sein, denen sich unsere Kapitalanlage stellen muss."

Damit der BVV diese Herausforderungen meistert und die Ansprüche bedienen kann, wird die Einrichtung Jakubowski zufolge seine Anlage weiterhin diversifizieren, ohne dabei Sicherheit aus den Augen zu verlieren. Weitere Details nannte er jedoch nicht.

Wie der BVV, eine Pensionseinrichtung für die deutsche Finanzwirtschaft, weiter mitteilte, stieg die Anzahl seiner Trägerunternehmen in 2010 um drei auf 707. Dazu gehört die Bayerische Landesbank. Ende 2010 hatte der BVV damit rund 339.000 Anwärter von denen die Einrichtung 590 Millionen Euro einnahm. Die Einrichtung zahlte auch 545 Millionen Euro an Renten an rund 96.400 Leistungsempfänger.

portfolio institutionell newsflash 04.05.2011/jan/pe

 
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