"Exchange Traded Commodities" werden auch im Frühjahr eingeführt.
FRANKFURT - Der ETF-Anbieter der Deutschen Bank, DB X-Trackers, hat 2009 das Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) erheblich steigern können.
Wie DB X-Trackers mitteilte, sammelte die Gesellschaft 6,6 Milliarden Euro ein und steigerte das Fondsvolumen auf rund 27 Milliarden Euro. Damit ist DB X-Trackers Nummer zwei bei den Mittelzuflüssen in Europa, hinter I-Shares (8,4 Milliarden Euro), die zum amerikanischen Vermögensverwalter Black Rock gehört.
"In drei von vier Quartalen waren wir der ETF-Anbieter mit dem höchsten Mittelzufluss in Europa", sagte Thorsten Michalik, Chef von DB X-Trackers. Auch 2010 habe sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, weiterhin überdurchschnittlich zu wachsen und zum zweitgrößten ETF-Anbieter Europas aufzusteigen, so Michalik. Für die gesamte ETF-Branche wird 2010 laut einer Studie der Deutschen Bank ein Wachstum beim verwalteten Vermögen von mindestens 25 Prozent in Europa erwartet (siehe frühere Meldung).
In diesem Zusammenhang zitierte DB X-Trackers eine Studie, wonach 83 Prozent der Institutionellen in Deutschland, die in ETF investieren, das Engagement erhöhen wollen. Der Rest wolle zumindest das derzeitige Niveau beibehalten. Laut einem weiteren Detail der Studie glauben 97 Prozent der institutionellen Anleger in Europa, dass ETF an Bedeutung gewinnen werden. 90 Prozent sind der Auffassung, dass ETF eine günstige Alternative zu klassischen Fonds sind.
Großes Anlegerinteresse erwartet das DB X-Trackers vor allem bei neuen ETF außerhalb des klassischen Aktien- und Rentensegments. Danach sollen sich insbesondere Rohstoffe, Devisen und Alternative Investments zum Verkaufsschlager in der ETF-Branche entwickeln. Insgesamt plant die Fondsgesellschaft 2010 rund 50 neue ETF aus verschiedenen Anlageklassen aufzulegen. Derzeit umfasst die Produktpalette 125 ETF.
Ein weiterer Teil der Wachstumsstrategie bei börsengehandelten Produkten ist der Start des Geschäftsfeldes ETC (Exchange Traded Commodities) im Frühjahr. Dabei handelt es sich um Anlageprodukte, die den Preis eines oder mehrere Rohstoffe abbilden. Die Produktpalette umfasst auch Short-ETC.
portfolio institutionell newsflash 20.01.2010/gcu-jan





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