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19.05.2010

Der Preis für die Beste Bank geht nach München

Das Votum der Jurymitglieder von Ernst & Young, Faros Consulting und Fondspark sowie Professor Jens Kleine von der Steinbeis-Hochschule fiel in der Kategorie "Beste Bank" auf die Stadtsparkasse München.

Das Votum der Jurymitglieder von Ernst & Young, Faros Consulting und Fondspark sowie Professor Jens Kleine von der Steinbeis-Hochschule fiel in der Kategorie "Beste Bank" auf die Stadtsparkasse München. Zur Begründung hieß es, dass das Kreditinstitut in der Gesamtbanksteuerung und bei den Eigenanlagen sinnvolle und effiziente­ Prozesse und Verfahren nutzt. Neben etablierten Verfahren setze die Sparkasse auch neue Ansätze ein. Darüber hinaus lobte die Jury, dass das Münchner Bankinstitut das Black-Litterman-Modell in die strategische Asset Allocation integriert hat und seinen Direktbestand, mit dem eine dauer­hafte Liquidität sichergestellt werden soll, strukturell von den extern gemanagten Spezialfonds, die der Diversifikation dienen und Überrenditen erzielen sollen, trennt. Positiv aufgefallen ist den Jurymitgliedern ferner der Prozess des Wertsicherungsmanagements, in dem zum einen regelbasierte, dokumentierte Verfahren implementiert sind und zum anderen Wertsicherungsgrenzen regel­mäßig adjustiert werden.
Auch mit ihrer Risikoüberwachung wusste die Stadtsparkasse München zu überzeugen. Laut den Fachjurymitgliedern wird die Risiko­tragfähigkeit unterteilt nach den Segmenten Adressausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken ­betrachtet und die maximale Risikobereitschaft der Geschäftsleitung berücksichtigt. Zudem verwende die Sparkasse den Conditional-­Value-at-Risk und bedenke somit­ auch "Fat Tails". Positiv hoben die Jurymitglieder außerdem hervor, dass die Sparkasse 2006 einen eigenen Bereich zur Risikosteuerung der Eigenanlagen eingerichtet hat. Schließlich überzeugte das Münchner Bankinstitut mit seinen beiden Monitoring-Verfahren: der Überwachung von Warnmarken und dem Anlageklassen-Radar.

_Über das Unternehmen
Die Stadtsparkasse München ist mit einer durchschnittlichen Bilanz­summe von 15,2 Milliarden Euro die fünftgrößte Sparkasse Deutschlands. Das 1824 gegründete Kreditinstitut hat 2009 trotz weiterer Belastungen durch die Bayern-LB seine Rücklagen auf rund 900 Millionen Euro erhöht und eine Eigenkapitalrendite von 10,7 Prozent vor Steuern erzielt. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr auf 64,9 Prozent.
Bei Treasury-Leiter Dr. Bernd Hochberger laufen das Depot A, der Handel und die Aktiv-Passiv-Steuerung zusammen. Ihm wurde der Award als beste Bank von Axel Maier, Europa-Chef von Wellington Management, überreicht.

 
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