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09.03.2011

Eiopa hört auf Beschwerden der Deutschen

bAV-Experte Wiesner

bAV-Experte Wiesner

Deutschland entsendet nun drei Vertreter in den bAV-Fachbeirat.

FRANKFURT - Die neue europäische Versicherungs- und Pensionsaufsicht (Eiopa) hat auf die Beschwerden der deutschen Pensionsbranche gehört. Deutschland entsendet nun insgesamt drei Vertreter in Eiopas Fachbeirat für Themen der betrieblichen Altersversorgung (bAV).

Das dritte Mitglied ist Bernhard Wiesner, Leiter bAV bei der Robert Bosch GmbH und Vorstand bei der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (Aba). Wiesner gehört zu den bekanntesten bAV-Experten in Deutschland und gilt als enthusiastischer Verfechter von deutschen Pensionsfonds. Mit mehr als eine 1,5 Milliarden Euro an Assets ist der Fonds von Bosch einer der größten Einrichtungen dieser Art (siehe auch Hintergrund).

Wie portfolio institutionell vergangener Woche exklusiv berichtete, sind die zwei anderen deutschen Mitglieder des Beirats Joachim Schwind, Vorstand der Höchster Pensionskasse, und Frank Ellenbürger, Vorstand beim Wirtschaftsprüfer KPMG.

Für manche deutschen bAV-Vertreter waren zwei Mitglieder im Fachbeirat aber zu wenig, da Deutschland über einen der größten bAV-Märkte in Europa verfügt. Die Vertreter hatten sich auch darüber beschwert, dass kleinere bAV-Märkte wie Großbritannien und Frankreich mehr Mitglieder entsenden sollten (siehe Meldung). In der Tat ist Großbritannien mit fünf Experten vertreten. Frankreich stellt drei Experten, ursprünglich sollten es vier sein. Die Niederlande, ein weiterer großer bAV-Markt, hat nur zwei Experten im Gremium.

Den Eiopa-Fachbeirat für Versicherungs- und Rückversicherungsthemen hingegen dominiert Deutschland mit acht Experten. Frankreich ist mit fünf Experten vertreten und Großbritannien mit drei. Die jeweils 30 Experten in den zwei Eiopa-Gremien kommen von Unternehmen, Gewerkschaften, Verbänden und dem akademischen Bereich.

portfolio institutionell newsflash 09.03.2011/jan/kbe

 
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