FRANKFURT - Michael Hallacker, ein ehemaliger Deka-Geschäftsführer, ist aus einem Asset-Management-Startup ausgestiegen, den er mit einem ehemaligen Manager der HSBC Global Asset Management im Oktober 2009 gegründet hatte.
Wie der Ex-HSBC-Mann Erich Schilcher auf Nachfrage bestätigte, hat Hallacker Ende 2010 seine Anteile an dem Rentenspezialisten "Agathon Invest" verkauft. Sein Ausstieg bedeutet das Ende der Firma, die nur einen Rentenfonds aufgelegt hatte. Dieser Fonds hatte nur einen einzigen Kunden mit einem Engagement von 2,5 Millionen Euro.
Dabei hatte Hallacker im März 2010 erklärt: "Unser Ziel ist es, mit Agathon Invest eine der führenden Investmentboutiquen für Renten und Währungsmanagement für institutionelle Anleger im deutschsprachigen Raum zu werden." Zu diesem Zweck hatten Hallacker und Schilcher auch Christian Schiweck zu Agathon Invest geholt. Der Renten- und Währungsspezialist Schiweck war davor ein Geschäftsführer der DWS. Er verließ den Startup aber nach nur sieben Monaten.
Nach Hallackers Ausstieg konzentriert sich Schilcher auf seine andere Firma, "Agathon Capital". Diese Firma verkauft Fonds von acht Anbietern, darunter Jyske Invest aus Dänemark, Alceda Fund Management aus Luxemburg und Monega (Tochter der DEVK), an institutionelle Anleger. Schilcher sagte, Agathon Capital habe bisher Fonds an mehr als 50 Kunden verkauft und werde im Jahr 2011 zwei neue Vertriebsspezialisten einstellen.
portfolio institutionell newsflash 19.01.2011/jan/rko





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