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Ausgabe 12/2017

Die Titelgeschichte dreht sich um Aktien

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Alternative Anlagen
13.12.2017

Family Offices und Stiftungen vertrauen Private Equity

Favorisiert werden Mid-Market Buyouts und Secondaries. Umfrage von Montana Capital.

Family Offices und Stiftungen sehen Private Equity weiter optimistisch. 92 Prozent von Private Equity International und Montana Capital Partners, ein auf Secondaries spezialisierter General Partner, im September 2017 befragten Family Offices und Stiftungen haben ihre Private-Equity-Allokation im Jahr 2017 erhöht oder beibehalten. Dies sei der höchste Wert seit Beginn dieser Umfragen im Jahr 2013. 57 Prozent planen für die nächsten zwölf Monate eine konstante Allokation, 38 Prozent eine Erhöhung.

Damit kommt Unternehmensbeteiligungen weiter eine hohe Bedeutung in diesen Anlegergruppen zu. 30 Prozent der Befragten allokieren mehr als 20 Prozent in Private Equity, 85 Prozent mehr als zehn Prozent. Letzterer Wert lag im vergangenen Jahr bei 61 Prozent. Besonders gefragt sind Mid-Market Buyouts. Der Zuspruch für dieses Segment stieg in der diesjährigen Umfrage von 58 auf 70 Prozent. Immobilien- und Infrastrukturinvestments haben dagegen an Popularität verloren.

Mehr als 70 Prozent der Befragten sind im Sekundärmarkt aktiv, der höchste Wert seit der Durchführung der ersten Studie. In den nächsten zwölf Monaten werden insbesondere Secondary-Direct-Transaktionen, Liquiditätslösungen unter Federführung von General Partners (GPs) sowie kleinere und komplexe Secondary-Transaktionen von Investoren als erfolgsversprechend eingeschätzt, während Akquisitionen von großen Fondsportfolios weniger attraktiv erscheinen. Faktoren wie die attraktive Preisgestaltung im aktuellen Marktumfeld, langfristige Strategien und Management Performance waren die am häufigsten genannten Gründe für aktives Portfoliomanagement durch Secondaries.

Es überrascht daher nicht, dass beinahe drei Viertel der Befragten davon ausgehen, dass das Transaktionsvolumen im Sekundärmarkt in den nächsten zwölf Monaten weiter ansteigen wird. „Wir sind insbesondere erfreut zu sehen, dass sich die Relevanz von Secondaries weiter erhöht hat, sowohl aus der Investmentperspektive als auch als Mittel, um Liquidität zu generieren“, fügt Dr. Christian Diller, Partner bei Montana Capital Partners, hinzu. 

Ein Rekordanteil der Befragten sorgt sich, dass sich GPs aufgrund des kontinuierlich tiefen Zinsniveaus bei zu hohen Bewertungen in Unternehmen einkaufen. Weiterhin fürchten 42 Prozent der Befragten, dass ein wirtschaftlicher Abschwung zu tieferem Ebitda-Wachstum führt.  

portfolio institutionell 13.12.2017/Patrick Eisele

 
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