Hans-Jürgen Schäfer wird kein Geschäftsführer der fusionierten Einheit sein.
PARIS/FRANKFURT - Hans-Jürgen Schäfer, Chef von Fortis Investments in Frankfurt, muss bei der bevorstehenden Fusion zwischen BNP Paribas Asset Management (BPAM) und Fortis seinen Hut nehmen. Wie ein Sprecher von BPAM auf Anfrage von portfolio institutionell bestätigte, wird Schäfer nicht der Geschäftsführung des fusionierten BNP Paribas Investment Partners angehören. Damit verbleibt Evi Vogl als Chefin von BPAM in Frankfurt.
Martin Theisinger, bisher institutioneller Vertriebschef bei Fortis Investments, bleibt bei BPAM, er wird allerdings nicht den institutionellen Vertrieb leiten. Diese Funktion bleibt bei Evi Vogl. Im neuen Unternehmen zeichnet Theisinger, der früher Deutschland-Chef bei Schroders war, für den Vertrieb an Versicherungen, Fondsplattformen oder Finanzvermittler verantwortlich.
Vor der Fusion mit BPAM beschäftigte Fortis Investments 45 Mitarbeiter, darunter 23 im Vertrieb und 15 im Portfoliomanagement. Zehn der Asset Manager sind Spezialisten für Nachhaltigkeit, weitere vier betreuen Balanced-Mandate, also eine Mischung aus Aktien und Anleihen. BPAM beschäftigte acht Mitarbeiter, alle im Vertrieb (siehe auch frühere Meldung). Das Nachhaltigkeitsteam von Fortis soll nun zu BPAM in Paris umgesiedelt werden.
Wie der BPAM-Sprecher weiter bestätigte, wird BNP Paribas Investment Partners im zweiten Quartal 2010 offiziell an den Start gehen.
Das verwaltete Vermögen, das Fortis Investments in die Fusion einbrachte, betrug Ende 2008 3,9 Milliarden Euro, darunter 2,9 Milliarden Euro von institutionellen Kunden. Das institutionelle Vermögen der BPAM lag damals bei 2,5 Milliarden Euro.
portfolio institutionell newsflash 16.12.2009/jan-pe/kbe/maa





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