Hintergrund ist ein neuer Marktauftritt des Asset-Managers für Privatkunden.
FRANKFURT - Die Helaba Trust, eine Fondstochter der hessischen Landesbank (Helaba), soll mit der Schweizer Privatbank der Helaba und der Privatbank der Frankfurter Sparkasse (Fraspa) fusioniert werden.
"Es wird einen neuen gemeinsamen Marktauftritt im Private-Banking-Bereich geben. Dazu gehören die Helaba Trust, die LB Swiss (Helaba) und die Frankfurter Bankgesellschaft (Fraspa)", sagte Rolf Knigge, Geschäftsführer bei Helaba Trust zu portfolio institutionell.
"Das Geschäft der Helaba Trust wird nicht verschwinden, sondern es wird wohl nur eine Namensänderung geben. Es sind keine Entlassungen geplant", führte Knigge aus. Weitere Details gebe es nicht, weil der neue Marktauftritt erst im Sommer endgültig beschlossen werden soll.
Helaba Trust wurde 1990 gegründet und beschäftigt heute 30 Mitarbeiter. Sie versteht sich als Vermögensverwalter für die Privatbank von der Fraspa und anderen Sparkassen. Acht Fonds werden angeboten, und das bisher verwaltete Vermögen beträgt eine halbe Milliarde Euro. Die Sparkassen in Hessen und Thüringen halten 85 Prozent der Anteile an der Helaba. Zehn Prozent gehören dem Land Hessen und fünf Prozent dem Land Thüringen.
Bis 2006 war die Helaba Trust auf die Aktienanalyse spezialisiert. Dieses Geschäft wurde allerdings im September 2006 wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Zehn Stellen wurden gestrichen. Seitdem werden Aktienanalysen eingekauft. Das volkswirtschaftliche Research wurde auf die Landesbank übertragen.
Die andere Fondstochter der Helaba, Helaba Invest, ist im institutionellen Markt als Fondsadministrator tätig. Mit einem Volumen von mehr als 50 Milliarden Euro ist die Helaba Invest einer der größten Anbieter von Master-KAGen. Helaba Invest bietet aber auch Fonds für Institutionelle an. Diese Produkte haben ein Volumen von rund 20 Milliarden Euro.
portfolio institutionell newsflash 23.06.2010/jan/kbe





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