Außerdem wird Lars Hofer zum ETF-Vertriebschef für Deutschland ernannt.
FRANKFURT - Die britische Bank HSBC hat erstmals Indexfonds (ETF) an der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet und einen neuen ETF-Vertriebschef für Deutschland und Österreich bestellt.
Die neun Indexfonds bilden jeweils die Kursentwicklung eines großen internationalen Aktienindex ab: Euro Stoxx 50, FTSE 100, MSCI Brazil, MSCI EM Far East, MSCI Europe, MSCI Japan, MSCI Pacific ex Japan, MSCI USA und S&P 500. Die Gesamtkostenquote liegt zwischen 0,15 und 0,60 Prozent pro Jahr.
HSBC hat zwar bereits im Januar den Eintritt in das deutsche ETF-Geschäft mit drei ETF verkündet, allerdings waren diese nicht über die Deutsche Börse handelbar.
Während das Börsenlisting für den FTSE 100 ETF und den Euro Stoxx 50 ETF am vergangenen Freitag erfolgte, wartet der Cac 40 ETF, der im Januar ebenfalls an den Start ging, noch immer auf eine deutsche Börsenzulassung. "Der Cac 40 ETF ist von der Bafin zugelassen, aber nicht in Frankfurt börsengelistet und kann somit bisher nur direkt über HSBC bezogen werden", teilte die Bank auf Nachfrage mit.
Gleichzeitig hat die HSBC in Deutschland eine neue Vertriebsinitiative gestartet und bietet das aktive Market Making auch für ETF von Drittanbietern an. Die zukünftige Zusammenarbeit umfasst die Sekundärmarktprodukte von I-Shares, Lyxor, DB X-Trackers, Amundi, ETF Securities, Source und Osmosis.
Parallel zum Ausbau ihrer eigenen ETF-Produktpalette hat HSBC Lars Hofer zu ihrem Vertriebsleiter für Deutschland und Österreich ernannt. Hofer ist seit 1998 bei der HSBC, wo er bis heute verschiedene Vertriebsaufgaben in Deutschland verantwortete, zuletzt als Vertriebsleiter für strukturierte Produkte. Davor war er bei Citigroup und Lehman Brothers.
portfolio institutionell newsflash 13.10.2010/gcu/jan/rko





Deutsche Bank / Realtime Indikation

