Laut Fitch seien das Unternehmen und der Investmentprozess rundum solide.
FRANKFURT - Fitch Ratings hat das Immobilienfondsgeschäft der SEB Asset Management (SEB AM) mit der zweitbesten Note "M2" bewertet. "Die Bewertungsskala reicht von eins bis fünf, wobei eins die Bestnote ist. Gesellschaften mit einem Rating von "M2" weisen eine geringe Anfälligkeit für Störungen in operationellen Abläufen und Fehlentwicklungen im Investmentmanagement auf", so Fitch zum Ratingverfahren.
Die Gesamtbewertung fußt auf fünf Kriterien, in denen das Immobilienfondsgeschäft jeweils eine Zwei bekam: Eigentümer & Profitabilität, Risikomanagement & Unternehmensführung, Investmentselektion, Portfoliomanagement sowie Fondsadministration. Das Immobiliengeschäft der SEB AM lässt sich jährlich von Fitch begutachten und bewerten. Dafür verlangt Fitch eine Gebühr von der Fondsgesellschaft.
Trotz der guten Bewertung hat Fitch auch auf die Folgen der Finanzkrise für das Immobilienfondsgeschäft hingewiesen. So sei zum Beispiel das Fondsvolumen seit 2007 um elf Prozent auf 7,8 Milliarden Euro (Stand: Ende September 2009) zurückgegangen.
"Das niedrige Volumen, kombiniert mit einer starken Senkung der Transaktionsgebühren im Immobiliengeschäft bei gleichmäßigen Kosten, dürften zu einer Halbierung des Betriebsgewinns für 2009 gegenüber 2008 führen", stellte Fitch fest.
Positiv hervorzuheben sei wiederum die Entwicklung des institutionellen Immobilienfondsgeschäfts. Diese sei allerdings noch zu klein, damit sich die SEB AM mehr vom Retail-Geschäft in Deutschland entkoppeln könne, so Fitch weiter.
SEB AM verwaltete per Oktober 7,6 Milliarden Euro in drei offenen Immobilienfonds, darunter das Flaggschiff "SEB ImmoInvest" mit einem Volumen von 6,2 Milliarden Euro.
portfolio institutionell newsflash 02.12.2009/jan/kbe





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