Laut der Deka ist die Trennung von Management & Administration nicht mehr notwendig.
FRANKFURT - Die Deka-Bank hat ihre Master-KAG-Einheit, Deka Fund Master, mit dem Fondsmanager Deka Investment fusioniert.
Wie die Deka-Bank in Frankfurt mitteilte, hat die Trennung von Fondsmanagement und Administration im Laufe der vergangenen Jahre an Bedeutung verloren. Nun wird das Management der Publikums- und Spezialfonds sowie die Betreuung der Master-KAG-Mandate rechtlich unter der Deka Investment vereint.
Deka Fund Master wurde 2004 gegründet, um auch außerhalb des Sparkassen-Sektors Master-KAG-Mandate zu gewinnen.
Offenbar ist dies zum Teil gelungen. Nach Angaben eines Sprechers kamen 40 Prozent des Volumens der Deka Fund Master von rund 17 Milliarden Euro von außerhalb des Konzerns, nämlich Unternehmen, Versicherungen und Stiftungen.
Die restlichen 60 Prozent stammen aus dem Sparkassenlager.
Ein Deka-Sprecher fügte hinzu: "Das primäre Ziel der Deka Fund Master war, innerhalb der Sparkassen-Gruppe zu wachsen. Dies ist uns gelungen, wenn man bedenkt, dass wir vor drei Jahren ein Volumen von 10,3 Milliarden Euro hatten."
Universal ist der Marktführer in Deutschland mit einem Master-KAG-Volumen von 93,1 Milliarden Euro, gefolgt von der Inka, einer Tochter von HSBC Trinkaus mit 62,9 Milliarden Euro, gefolgt von der Helaba Trust mit rund 48 Milliarden Euro. Bei einer Master-KAG wird die Administration von Spezialfonds gebündelt. Die Vorteile sind weniger Aufwand und damit niedrige Kosten sowie höhere Transparenz.
Wie die Deka weiter mitteilte, werden im Zuge der Fusion keine Arbeitsplätze abgebaut. Unklar ist allerdings die Zukunft der drei Geschäftsführer von Deka Fund Master, Thomas Ketter, Udo Schmidt-Mohr und Norbert Ziemer. "Da die Fusion erst zur Jahresmitte 2010 erfolgt, ist noch genug Zeit, um diese Frage zu klären", sagte ein Sprecher auf Anfrage.
portfolio institutionell newsflash 09.12.2009/jan-gcu




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