Banken
3. Dezember 2013

Netzwerkpflege und Teambuilding

Die Evangelische Kreditgenossenschaft (EKK) wurde bei den portfolio Awards zur „Besten Bank“ gekürt. Die Jury prämierte die Leistungen in den Bereichen „Gesamtbanksteuerung“ und „Eigenanlagen“. Im Interview blicken ­Dr. Marco Kern, Joachim Fröhlich und Dr. Bernd Walter von der EKK auf die Auszeichnung zurück.

Warum bewarb sich die EKK um den portfolio Award „Beste Bank“?
Die portfolio Awards sind bundesweit sehr bekannt und bei institutionellen Investoren hoch angesehen. Da ist es natürlich sehr reizvoll, das eigene Vorgehen einer kritischen Reflexion einer unabhängigen Jury zu unterwerfen. Zudem unterstützen die portfolio Awards den Netzwerkgedanken: Sie fördern intensiv und nachhaltig den fachlichen Austausch zwischen Investoren, Finanzexperten und Finanzwissenschaftlern. Im Rahmen der Tagung und der anschließenden Gala hatten wir so zum Beispiel die Möglichkeit, uns mit interessanten Gesprächspartnern aus der Branche über unterschiedliche Herangehensweisen und Konzepte auszutauschen.

Welcher Aufwand war mit der Bewerbung verbunden?
Insgesamt haben wir mit mehreren Beteiligten in der EKK circa 30 bis 40 Stunden für die Bewerbung aufgewendet. Dieser Aufwand hat sich aber für uns auf jeden Fall gelohnt.
 
Welcher Nutzen und welche unerwarteten ­Nebeneffekte ergaben sich intern und extern aus dem Gewinn des Awards?
Zuallererst sind wir in der EKK sehr stolz darauf, dass wir zur „Besten Bank 2013“ ­gekürt wurden. Unsere Mitarbeiter und ­Kollegen haben diese Auszeichnung als ­Bestätigung und Wertschätzung ihrer Arbeit empfunden. Nebenbei hat die Bewerbung für den Award zudem intern zu einem bereichsübergreifenden Teambuilding zwischen ­Treasury und Risikocontrolling beigetragen, da die ­Kollegen im Bewerbungsprozess sehr eng ­zusammenarbeiten mussten.
Extern hat sich durch diesen Award die Bekanntheit der EKK noch einmal erhöht. Wir setzen den portfolio Award über das ­gesamte Jahr 2013 hinweg werbewirksam ein und erhalten von unseren Kunden und Interessierten hierauf sehr positives Feedback. Für unsere Kunden ist diese Auszeichnung ein weiterer Beleg für ihr Vertrauen, das sie in uns und unser Know-how setzen.

Welcher Nutzen kann sich allgemein für ­Banken und Sparkassen durch die Teilnahme ergeben?
Unseres Erachtens kann man hier noch einmal zusammenfassen, was wir oben ­bereits aufgeführt haben: Durch den portfolio Award kann man als Bank oder Sparkasse ­gegenüber Kunden und Interessierten sein Know-how und seine Professionalität ­offiziell dokumentieren und unterstreichen. Diese Auszeichnung wirkt sowohl nach ­innen als auch nach außen positiv, stärkt die eigene Marke und erhöht die Bekanntheit. Last but not least ist auf jeden Fall auch die ­Möglichkeit der hervorragenden Vernetzung innerhalb der Branche positiv hervorzu­heben.

portfolio institutionell, Ausgabe 10/2013

Autoren:

In Verbindung stehende Artikel:

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert