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Administration

04.11.2014

Neues bei Verwahrstellen und Sachwertemanagern

Quelle: Alex Habermehl
Das Custodian-Panel hat sich zu einer festen Institution im Rahmen des portfolio institutionell masters entwickelt. 2014 stand die Gesprächsrunde unter dem Thema „Das erste KAGB-Jahr: Was sich bei Alternative Assets, Managern und Investoren geändert hat“.

Bevor es in die Diskussionsrunde ging, war die Expertise von ­Hilke Althoff (BNP Paribas Securities Services) und Christian ­Hogrebe (Caceis Bank Deutschland) gefragt. In kurzweiligen Präsentationen referierten sie über Facetten im Verwahrstellengeschäft.

So ging Althoff­ zunächst auf die klassische Rolle der Verwahrstelle ein und erläuterte in einem kurzen Abriss die Evolution der Depotbanken in Deutschland: „Durch das Aufbrechen der Wertschöpfungskette kam um die Jahrtausendwende herum Wind von außen in den deutschen Depotbankenmarkt. Die Anleger trauten sich verstärkt, nicht-deutsche Asset Manager in ihr Anlagespektrum einzubeziehen.“ Wie sie in Erinnerung rief, mussten sich die hiesigen Depotbanken an den härteren Wettbewerb im internationalen Custody-Markt gewöhnen. Seither, und das ist eine der zentralen Beobachtungen der BNP-­Paribas-Expertin, sind die Custodians zunehmend gefordert, Zusatzleistungen zu erbringen; und zwar nicht nur „rund um das Back-­Office“. Vielmehr seien Custodians heute auch Dienstleister beispielsweise für Wertpapierleihe, Performance-Messung oder Reporting. Ebenso könnten sie über Zusatzdienste, wie das Collateral Management und die -Optimierung, Mehrwert für Investoren erbringen.

Im Zuge der regulatorischen Veränderungen, die mit dem KAGB einhergehen, berichtete Althoff, dass Kunden auf die Frage, „Was ­können wir für Sie tun?“, oft antworten: „Nehmen Sie uns ­Komplexität ab. Das ist es, was mich zu viel Zeit kostet. Das ist es, was mich und meine Mitarbeiter in Projekten immer wieder beschäftigt.“ Ihrer Einschätzung nach könnten Verwahrstellen, wie Depotbanken seit der Einführung des KAGB genannt werden, Investoren und Asset Managern heute mehr denn je zur Seite stehen. Eine gut aufgestellte Verwahrstelle könne neben der Einbeziehung aller Asset-Klassen, wie Wertpapiere, OTC-Derivate, Immobilien und Private Equity, zum Beispiel das ESG-Reporting übernehmen. 

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