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Pensionskassen
01.06.2011

PKDW verbessert auch 2010 die Rendite

Duisburg: Sitz der Pensionkasse der Deutschen Wirtschaft

Duisburg: Sitz der Pensionkasse der Deutschen Wirtschaft

Die Zahl steigt von 4,1 auf 4,7 Prozent; Der Immobilienfonds wird aufgelöst.

DUISBURG - Die überbetriebliche Pensionskasse der deutschen Wirtschaft (PKDW) hat im vergangenen Jahr die Nettorendite zum zweiten Mal in Folge leicht verbessert.

Wie die 1,3 Milliarden Euro schwere Kasse in Duisburg mitteilte, stieg die Nettoverzinsung von 4,1 Prozent 2009 auf 4,7 Prozent 2010. "Neben den festverzinslichen Papieren (84 Prozent des Vermögens Anm. d. Red.) haben auch die Investmentfonds (darunter auch Aktien Anm. d. Red.) sowie die Immobilien ihren Beitrag zu einem positiven Kapitalanlageergebnis geleistet", so die PKDW im aktuellen Geschäftsbericht. Bereits im Jahr 2009 verbesserte sich die Nettoverzinsung um rund 0,2 Prozentpunkte (siehe frühere Meldung).

Im Aktienbereich erzielten sowohl der wertgesicherte Aktienfonds (1,8 Prozent trotz negativer Entwicklung des Euro Stoxx) als auch die zwei normalen Aktienfonds (14 Prozent und 20 Prozent) eine positive Performance. Die PKDW hielt allerdings die Aktienquote mit 4,6 Prozent konstant. Dafür wurde die Private-Equity-Quote mittels zweier neuer Fonds von 0,08 Prozent auf 1,3 Prozent des Vermögens erhöht.

Im Bondbereich wurden die Anteile an Unternehmensanleihen und ABS leicht erhöht, sodass sie nun knapp fünf Prozent beziehungsweise knapp zwei Prozent des Portfolios ausmachen. Laut der PKDW bieten beide Asset-Klassen mehr Rendite und einen interessanten Diversifikationseffekt. Zu den anderen Bonds erklärte die Kasse: "Hinsichtlich der Qualität standen vor allem Staatstitel und ausländische Pfandbriefe im Vordergrund. Dabei haben wir angesichts der steilen Zinsstrukturkurve in 2010 zur Durationssteuerung auch vermehrt das Instrument des Vorkaufs eingesetzt."

_Nach einer schlechten Performance wird ein Immobilienfonds aufgelöst

Im Immobilienbereich waren es laut der Kasse nur die direkt gehaltenen Objekte - also Wohn- und Gewerbeimmobilien -, die zu dem positiven Anlageergebnis beitrugen. Der Immobilienspezialfonds hatte zum zweiten Jahr in Folge eine negative Performance (-3,5 Prozent nach -4,9 Prozent im Vorjahr). Die PKDW löst nun den Fonds auf.

Ende 2010 zählte die PKDW 62.060 Anwärter und damit rund 5.300 mehr als im Vorjahr. Von den Anwärtern wurden 57 Millionen Euro an Beiträgen während des Jahres eingenommen. Die Kasse zahlte noch 50,7 Millionen Euro an ihre 14.602 Rentner.

portfolio institutionell newsflash 01.06.2011/jan/kbe

 
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