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16.12.2009

Prime Capital berät nun bei Immobilien- und Private-Equity-Anlagen

Wolfgang Stolz

Wolfgang Stolz

Neu ist auch "Investment-Banking", worunter Bad-Bank-Systeme fallen.

FRANKFURT - Prime Capital, 2006 gestartet als Administrator und Berater für eher opportunistisch beschlossene Hedgefondinvestments sowie den dazugehörigen diversen Strukturen zur Abbildung, hat sein Geschäftsmodell ausgebaut.

Zum Geschäftsfeld "Asset Management" zählen mittlerweile auch Private Equity und Real Estate sowie Emerging¬Markets, Commodities, Credits oder Distressed Securities. Hier werden 1,2 Milliarden Euro für etwa 20 institutionelle Kunden in Portfolios gegossen, in die Gesamtallokation integriert, reported sowie gegebenenfalls restrukturiert oder abgewickelt.

Hinzu kommen Risikomanagement sowie Beratung hinsichtlich aufsichtsrechtlicher, bilanzieller und steuerlicher Anforderungen. Neu hinzugekommen ist nun das Geschäftsfeld "Investment-Banking", worunter Bad-Bank-Systeme, Bilanzbereinigungen, Verbriefungen und Strukturierungen fallen. 2010 will man in verschiedenen Asset-Klassen zwei Milliarden Euro verbriefen.

"Professionelle Investoren fordern vor allem die engere Verzahnung von Investment-Banking- und Asset-Management-Dienstleistungen sowie Transparenz und Kontrolle über den gesamten Investmentprozess hinweg", erklärt Vorstandschef Wolfgang Stolz.

In Luxemburg hat Prime Capital über eine eigene Emissionsplattform bereits unter anderem für einen norwegischen Erstkunden ¬Assets verbrieft - und zwar konkursfest. Stolz: "Banken führen zu verbriefende Assets im Handelsbuch, wir in einem Sondervermögen."

Dieses Beispiel soll auch verdeutlichen, wie sich die beiden Geschäftsfelder ergänzen. Aus dem Asset Management sind Prime Capital die zu verbriefenden Vermögenswerte vertraut. Zudem kennt man aus diesem Geschäftsfeld auch potenzielle Interessenten für die Verbriefungen. Stolz betont, dass das Modell frei von Interessenkonflikten ist. "In Deutschland bieten wir als Erste Asset Management und Investment-Banking integriert unter einem Dach an. Analyse, Umsetzung und Kontrolle erfolgen aus einer Hand", so Stolz, der Prime Capital so auch von Master-KAGen und Managed Accounts abgrenzt.

portfolio institutionell newsflash 16.12.2009/pe/jan/kbe

 
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