BERLIN - Die Privatbank Dellbrück Bethmann Maffei hat einen Großteil der Pensionsansprüche für ihre 330 deutschen Mitarbeiter auf den BVV Pensionsfonds übertragen. Dies gab der BVV in Berlin bekannt.
Zum Wert der Ansprüche machte der BVV keine Angaben. Der BVV betreibt Deutschlands größte Pensionskasse (Vermögen: 21 Milliarden Euro) und seit Anfang 2008 einen Pensionsfonds, wie portfolio institutionell exklusiv berichtete (siehe Meldung).
"Für den BVV haben wir uns entschieden, weil wir zum Kreis der BVV-Gründerbanken gehören, die Leistungsfähigkeit des BVV schätzen und bereits mehr als 100 Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten", sagte Horst Schmidt, Vorstandschef der Dellbrück Bethmann Maffei.
_BVV Pensionsfonds übersteigt 100 Millionen-Euro-Grenze
Wie der BVV weiter mitteilte, betrugen die Einmalbeitragszahlungen 2010 mehr als 60 Millionen Euro, sodass die 100 Millionen-Euro-Grenze überschritten wurde. "Aus Sicht des BVV wird damit der anhaltende Trend zur kapitalgedeckten Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus Direktzusagen bestätigt", so die Einrichtung.
Der BVV ist eine überbetriebliche Einrichtung für die deutsche Finanzwirtschaft. Ende 2009 zählte der BVV 704 Trägerunternehmen und damit rund 331.000 Versicherten.
Die Einrichtung hatte zudem rund 94.000 Rentner. Für 2009 wies der BVV eine Nettoverzinsung der Kapitalanlage von 4,1 Prozent aus - nur 0,1 Prozentpunkte mehr als für 2008. Trotz der Aktienhausse in dem Jahr blieb die Einrichtung dem Markt fern (siehe frühere Meldung).
portfolio institutionell newsflash 06.04.2011/jan/pe




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