Strategien
05.03.2018

Rebalancing des Global Challenges Index: SAP muss gehen

(Foto: Shutterstock)

Software-Schmiede muss den Nachhaltigkeitsindex verlassen. Siemens Gamesa, Interface und Pearson neu an Bord.

Im Rahmen des Rebalancings beim Global Challenges Index (GCX) rücken mit Siemens Gamesa, Interface und Pearson drei neue Unternehmen zum 16. März 2018 in den Aktienindex auf. Überzeugen konnten die Unternehmen die Initiatoren – die Börse Hannover und die Nachhaltigkeits-Rating-Agentur Oekom Research – sowie den hochkarätig besetzten Beirat des GCX durch ihr nachhaltiges Wirtschaften und die Ausgestaltung ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Der GCX umfasst 50 internationale Aktien besonders nachhaltig handelnder Unternehmen, die sich der Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen widmen. Dazu gehören unter anderem Klimawandel, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. „Siemens Gamesa, Interface und Pearson tragen mit ihren Produkten aktiv zu einer nachhaltigen Entwicklung und damit auch der Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele wie den Sustainable Development Goals bei“, begründet Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG, die Aufnahme der Unternehmen in den Index. 

Hintergrund des Wechsels ist das reguläre Rebalancing des GCX. Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich geprüft. Genügen Aktien nicht mehr den strengen Auswahlkriterien, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen.

Aus dem Index gestrichen wurden SAP wegen Korruptionsfällen bei der südafrikanischen Tochter von SAP, sowie Linde und Sky jeweils wegen des voraussichtlichen Verlusts ihres Prime-Status im Zuge anstehender Fusionen oder Übernahmen.

portfolio institutionell 05.03.2018/Tobias Bürger​ 

 
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