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12.05.2010

RWE-Pensionspläne steigern Vermögen um 19 Prozent

RWE-Zentrale in Essen

RWE-Zentrale in Essen

Trotz der Steigerung lag der Deckungsgrad unverändert bei 80 Prozent.

ESSEN - Die Pensionspläne des Energiekonzerns RWE haben 2009 das Anlagevermögen um 19 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro gesteigert. Ausschlaggebend für die Steigerung war ein versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von fast 1,2 Milliarden Euro. Dies geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht von RWE hervor.

Trotz der Steigerung lag der sogenannte Deckungsgrad, also inwieweit die gesamten Pensionsverpflichtungen gedeckt sind, Ende 2009 bei 80 Prozent und damit unverändert auf dem Vorjahresniveau.

Im Jahr 2006 gründete RWE eine Treuhandlösung - sprich Contractual Trust Arrangement (CTA) - für die deutschen Pensionsansprüche, die seinerzeit zwölf Milliarden Euro betrugen. Ein Jahr später entschied sich RWE als eines von fünf deutschen Unternehmen für einen Pensionsfonds. Die anderen vier sind Bosch, Siemens, MAN und Deutsche Telekom (siehe auch Hintergrund zu Pensionsfonds).

Wie im Krisenjahr 2008 blieben die deutschen Pensionspläne von RWE im Erholungsjahr 2009 mit mehr als 28 Prozent des Vermögens ein großer Aktieninvestor. Auch die Anleihenquote blieb mit rund 59 Prozent unverändert. Die deutschen Pläne waren zudem zu 2,3 Prozent in Immobilien investiert und zu zehn Prozent in alternative Anlagen, die nicht näher erläutert wurden. Dieser Posten enthält in der Regel Hedgefonds, Private Equity und Rohstoffe.

Die Asset-Allokation der ausländischen Pensionspläne von RWE sah 2009 wie folgt aus: 77,6 Prozent Anleihen, knapp sieben Prozent Aktien, zwei Prozent Immobilien und 9,1 Prozent alternative Anlagen.

Im Jahr 2009 zahlte RWE 470 Millionen in das CTA ein und damit fast eine Milliarde Euro weniger als im Vorjahr. Das Vermögen des RWE Pensionsfonds beträgt eigenen Angaben zufolge fünf Milliarden Euro.

portfolio institutionell newsflash 12.05.2010/jan/kbe

 
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