FRANKFURT - Die Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank ist wegen der Konsolidierung von Sal. Oppenheim im ersten Quartal ins Minus gerutscht.
Wie die Bank bei der Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag mitteilte, verzeichnete der Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) einen Vorsteuerverlust von fünf Millionen Euro.
Sal. Oppenheim wird dem Bereich Private Wealth Management zugeordnet, in dem vermögende Kunden betreut werden. Auch "aufgeschobene Vergütungskomponenten" hätten AWM belastet, heißt es weiter.
Operativ hat die Vermögensverwaltungssparte in den ersten drei Monaten hingegen einen Sprung gemacht. Dabei stiegen die Erträge im Private Wealth Management (PWM) mit Plus 52 Prozent deutlich dynamischer als im diskretionären Portfolio- und Fondsmanagement, wo der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal bei 15 Prozent lag. Insgesamt erhöhten sich die Erträge im Unternehmensbereich AWM von 514 auf 831 Millionen Euro.
Per Ende März hat sich das verwaltete Vermögen bei AWM gegenüber dem Vorjahresultimo um 122 Milliarden auf 808 Milliarden Euro erhöht. Davon stammen 17 Milliarden Euro aus den Kurssteigerungen an den Kapitalmärkten.
Im Asset Management stieg das verwaltete Vermögen um acht Prozent oder 41 Milliarden Euro gegenüber dem Vorquartal. Von dem Asset-Zuwachs bei PWM in Höhe von 81 Milliarden Euro entfiel der Großteil, 68 Milliarden Euro, auf die Konsolidierung von Sal. Oppenheim, wie die Deutsche Bank weiter mitteilte (siehe auch Hintergrund zur Übernahme von Sal. Oppenheim).
Insgesamt stieg das Vorsteuerergebnis des Konzerns im ersten Quartal gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 54 Prozent auf 2,79 Milliarden Euro.
portfolio institutionell newsflash 28.04.2010/maa/jan




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