FRANKFURT - Im Zuge der Übernahme der Cominvest durch Allianz Global Investors (AGI) hat der frühere Cominvest-CEO Sebastian Klein seinen Job verloren.
Klein wird im Laufe des zweiten Quartals seine Funktion niederlegen und sich anderen Aufgaben außerhalb der AGI zuwenden, teilte die Allianz-Tochter am Freitagnachmittag mit. Wohin Klein geht, ist unbekannt.
Der Weggang Kleins kommt nicht überraschend. Bereits nach dem Verkauf der Cominvest an den Allianz-Konzern Anfang 2009 kursierten Spekulationen über seinen baldigen Abschied. Er bleibe jedoch, um die Integration der Cominvest zu begleiten, hieß es seinerzeit bei AGI.
Klein ist indes kein Einzelfall. Vor ihm haben schon andere Ex-Cominvest-Manager das Haus verlassen. So holte das Bankhaus Lampe gleich ein ganzes Fondsmanager-Team um Werner Kraft (siehe frühere Meldung). Auch der Wettbewerber Union Investment bediente sich bei der Cominvest (siehe frühere Meldung).
Wie die AGI weiter mitteilte, soll bis Ende Juni die vollständige Übernahme der Cominvest abgeschlossen sein. Bereits Mitte März hatte der Co-Chef der AGI Deutschland, Thomas Wiesemann, angekündigt, man befinde sich in der letzten Phase der Integration (siehe frühere Meldung).
Vor der Übernahme der Cominvest hätten es beide Gesellschaften zusammen auf eine Palette von 500 Fonds gebracht. Ziel sei es, diese Zahl auf 250 zu reduzieren, so Wiesemann weiter. In diesem Jahr würden rund 100 weitere Fonds vom Markt genommen. Dabei würden aller Voraussicht nach die Fonds für Anleger steuerneutral fusioniert und nicht geschlossen.
portfolio institutionell newsflash 31.03.2010/gcu/maa/jan




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