FRANKFURT - Die Fondsgesellschaft Standard Life Investments (SLI) konnte im vergangenen Jahr ihr Deutschland-Geschäft deutlich steigern. Nach Angaben der Gesellschaft stieg das verwaltete Vermögen gegenüber 2008 um 17 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Darin sind etwa 400 Millionen Euro an Zuflüssen enthalten.
"Ich bin davon überzeugt, dass wir den Schwung des vergangenen Jahres mitnehmen und unsere Position auf dem deutschen Markt weiter ausbauen werden", sagte Michael Geier, der seit Juli 2009 als Deutschland-Chef von SLI fungiert (siehe frühere Meldung).
Besonders von Investoren gefragt sind laut Geier die europäischen Unternehmensanleihen. "Für dieses Produkt sind wir momentan bei einer Ausschreibung in Höhe von hundert Millionen Euro", sagte er zu portfolio institutionell. SLI in Deutschland hat derzeit sechs institutionelle Mandate. Darüber hinaus ist das Unternehmen hierzulande mit einer Sicav-Fondspalette von 18 Publikumsfonds vertreten.
Außerhalb Deutschlands konnte die britische Fondsgesellschaft deutlich zulegen. Im Drittfonds-Vertrieb stiegen die Netto-Umsätze um 67 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Mehr als 80 Prozent dieser Erlöse wurden von Anlegern außerhalb Großbritanniens erzielt, teilte die Investmentgesellschaft mit. "Wir haben weltweit ein starkes Wachstum im Neugeschäft und einen Rekordzuwachs im Drittfonds-Vertrieb erreicht", kommentierte Keith Skeoch, CEO von SLI, die Zahlen für 2009.
In Europa konnten die SICAV-Produkte Netto-Zuflüsse in Höhe von 495 Millionen Euro verbuchen. Der Absatz von Publikumsfonds ist indes auch in Großbritannien, nach einem zurückhaltenden Jahresbeginn, deutlich gestiegen. Nach 121 Millionen Euro in 2008 erhöhte sich der Absatz in 2009 auf 753 Millionen Euro.
portfolio institutionell newsflash 01.03.2010/gcu/maa/jan




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