KÖLN - Auch im Jahr 2009 gab es bei der Sparkassen Pensionskasse (SPK) keine Überraschung bei der Performance. Bereits das vierte Jahr infolge erzielte die Kasse mit einem äußerst bondlastigen Portfolio eine Nettoverzinsung von etwas über vier Prozent.
Die genaue Zahl betrug 4,1 Prozent, wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht. In den drei Jahren davor schwankte die Performance zwischen 4,05 und 4,33 Prozent. Die SPK wurde 2002 gegründet. Bis 2005 gewährte sie einen Garantiezins von 3,25 Prozent, danach wurde er auf 2,25 Prozent gesenkt (siehe auch frühere Meldung).
Um etwas von der Aktienhausse 2009 zu profitieren, hat die SPK den Anteil an Aktien und anderen nicht festverzinslichen Papieren von einem auf drei Prozent der Assets (1,7 Milliarden Euro) erhöht. Dieses "Ertragsportfolio" rentierte zum Jahresende mit 9,6 Prozent.
Dafür ging die Bondquote leicht zurück, und zwar von 98 auf 95 Prozent. Mit ihren Neuanlagen im Bond-Portfolio konnte die Kasse trotz des Niedrigzinsumfelds einen Zins von 4,4 Prozent sichern. Die neuen Anleihen haben eine Bonität von mindestens "AA".
Wie die SPK weiter mitteilte, konnte sie ihren Marktanteil 2009 um 0,5 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent erhöhen und blieb damit auf dem Spitzenplatz unter den zehn größten freien Pensionskassen im deutschen Markt.
Ende 2009 versicherte die junge Kasse 313.489 Personen (+5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und zählte 132 Rentner. Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,2 Prozent auf rund 306 Millionen Euro. Allerdings ging das Neugeschäft gegenüber 2008 um 17,6 Prozent zurück. In der gesamten Branche brach das Neugeschäft 2009 um 20,6 Prozent ein.
Beim kleineren Sparkassen-Pensionsfonds (SPF) (Anlagevolumen: 11,4 Millionen Euro) war 2009 schwieriger: Die Nettorendite betrug lediglich 2,1 Prozent und wurde von Verlusten gedrückt, die aus dem Verkauf von Aktien resultierten.
Mit diesen Verkäufen reduzierte sich die Aktienquote des SPF - als Pensionsfonds eigentlich ein aktienorientierter Durchführungsweg - von sieben auf drei Prozent der Assets. Der SPF hatte Ende 2009 rund 1400 Beitragszahler und nur vier Rentner.
portfolio institutionell newsflash 13.10.2010/jan/rko




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