Anzeige
Anzeige

Portfolio Magazin

portfolio institutionell

Ausgabe 4/12

Awards 2012

[ mehr ]


Verlagsprodukte

portfolio plattform Erneuerbare Energien

Aufbruch in eine neue Zeitrechnung!

[ mehr ]

Anzeige

Alles zum Thema
BÖRSE & FINANZEN
finden Sie hier

DAX
DAX 6.267,50 -2,61%
TecDAX 748,25 -1,88%
EUR/USD 1,2580 -0,79%

Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation

Wertpapiersuche

Aktien Tops & Flops

MERCK 77,02 +1,14%
SAP 47,37 +0,42%
FRESENIUS SE &... 75,68 +0,19%
THYSSENKRUPP 14,60 -5,44%
LUFTHANSA 8,37 -4,68%
DT. BÖRSE 39,47 -3,79%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Amundi Fds Eq Thai AF 188,21%
Allianz RCM Thaila AF 173,66%
KEPLER Asset Backe RF 171,38%
Fidelity Thailand AF 152,37%
MS INVF US Propert AF 137,86%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Anzeige
portfolio-institutionell.de
06.10.2010

Studie: Private Equity schlägt Aktien

Oliver Gottschalg

Oliver Gottschalg

Allerdings wurden nur die Bruttorenditen von Private Equity untersucht.

PARIS/FRANKFURT - Private-Equity-Investments haben in den vergangenen drei Jahrzenten auch ohne Leverage gegenüber Aktien eine Outperformance von durchschnittlich 7,1 Prozentpunkten erzielt. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse einer Untersuchung von Oliver Gottschalg, Wirtschaftsprofessor an der Managementhochschule HEC Paris.

Wenn es aber an den Aktienmärkten bergauf ging, erreichte Private Equity der Studie zufolge keine Outperformance. Je schwieriger die Konjunkturlage wurde, desto besser stand Private Equity im Vergleich zu Aktien da: In Rezessionsphasen sei die Überrendite bis auf 15 Prozentpunkte angestiegen, so die Studie.

"Für Investoren, die ihr gesamtes Portfolio optimieren wollen, ist es eine wichtige Erkenntnis, dass Private Equity nicht mit den Aktienmärkten korreliert", sagte Professor Oliver Gottschalg, der Autor der Studie. Die Untersuchung stütze sich auf die Transaktionsdatenbank der Private-Equity-Firma Golding Capital Partners, die über 4.000 realisierte Buyout-Transaktionen im Zeitraum von 1977 bis 2009 abdeckt.

Allerdings muss bei diesen Ergebnissen berücksichtigt werden, dass insofern ein Bias besteht, als dass die Fonds schlechter Anbieter auf Dauer nicht erfasst werden. Zudem wurden die Fonds-Cashflows analysiert, es handelt sich somit um Bruttoergebnisse. Die Gebühren sind in dieser Anlageklasse jedoch üppig. In Einzelfällen ähneln sie denen für Hedgefonds - sprich zwei Prozent Managementgebühr und 20 Prozent Performancegebühr.

Mit Vorsicht zu genießen ist auch, dass es sich bei der ermittelten Überrendite um einen Durchschnittswert handelt. Renditen sind im Private-Equity-Bereich aber sehr ungleich verteilt.

Eine weitere Untersuchung widmet sich der Zyklizität. Diese ergab, dass zu Boom-Zeiten getätigte Private-Equity-Investments keine Überrenditen erwirtschafteten. Dies ist kein gutes Omen für die kurz vor der Finanzkrise eingegangenen Deals, die in der Studie nicht erfasst wurden.

In schwierigen Marktphasen ist die Überrendite dagegen überdurchschnittlich hoch. "Das Alpha von Private Equity ist negativ korreliert zur Kapitalmarktentwicklung", sagte Gottschalg. Von absoluten Renditen darf ein Investor im Abschwung jedoch auch nicht ausgehen.

portfolio institutionell newsflash 06.10.2010/jan-pe/rko

 
Einen Kommentar schreiben
Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

CAPTCHA Bild zum Spamschutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
* Pflichtfelder
 
Anzeige