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17.03.2010

V-Bank mit zwei Milliarden Euro an Kundenvermögen

Jens Hagemann

Jens Hagemann

Die im März 2007 gegründete Depotbank will dieses Jahr in die Gewinnzone.

MÜNCHEN - Ende Februar und damit nur 20 Monate nach Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebes erreichte die V-Bank AG mehr als zwei Milliarden Euro betreutes Kundenvermögen (Assets under Custody).

Es stieg allein im vergangenen Jahr um 1,4 Milliarden Euro. Damit war die Bank der Vermögensverwalter nach eigenen Angaben das am schnellsten wachsende Institut in diesem Marktsegment. 2010 hält der positive Trend Unternehmensangaben zufolge an. Die V-Bank verzeichnete in den ersten beiden Monaten jeweils mehr als 100 Millionen Euro Nettomittelzuflüsse. Für 2010 strebt das Institut den Break Even an.

Mittlerweile arbeitet die noch junge Bank mit Sitz in München bereits mit über 130 Vermögensverwaltern und institutionellen Kunden wie Versicherungen oder Stiftungen im deutschsprachigen Raum zusammen. 2009 band die Bank im Durchschnitt jede Woche eine Vermögensverwaltung neu an. Aus diesem Grund wurde kürzlich auch das Vertriebsteam personell aufgestockt. Weitere Personalverstärkungen sind im laufenden Jahr geplant.

"Wir sind im vergangenen Jahr durchschnittlich jeden Monat um 100 Millionen Euro an neuen Kundengeldern gewachsen", so Vorstandssprecher Jens Hagemann und erklärt den Break Even im Geschäftsjahr 2010 als festes Ziel. "Dann haben wir in zwei Jahren eine Bank erfolgreich an den Markt gebracht und in die Gewinnzone geführt. Und das in einer Zeit der weltweiten Bankenkrise." Das Erreichen des Break Even werde der V-Bank einen weiteren Wachstumsschub geben. Im Hinblick auf eine langfristige Zusammenarbeit sei für Kunden gerade in Krisenzeiten die Frage von besonderem Interesse, ob ihre Depotbank dauerhaft profitabel ist.

Die V-Bank wurde im März 2007 als HW-invest AG gegründet. Nach Erteilung der Vollbanklizenz im Februar 2008 nahm sie Ende April 2008 den Geschäftsbetrieb auf. Die ersten Mandantendepots wurde Ende des zweiten Quartals 2008 eröffnet. Mit ihrem Geschäftsmodell fokussiert sich die V-Bank ganz auf die Depot- und Kontoführung sowie auf die Wertpapierabwicklung für bankenunabhängige Vermögensverwalter und institutionelle Kunden wie Versicherungen oder Stiftungen.

Mit ihren Zielgruppen setzt sie auf einen Wachstumsmarkt, der in Deutschland erst am Beginn seiner Entwicklung steht. Hauptaktionär der nicht börsennotierten Bank ist die Wüstenrot und Württembergische AG mit 49,99 Prozent. Die weiteren Aktienanteile halten bankenunabhängige Vermögensverwalter (34,6 Prozent) sowie Management und Mitarbeiter (15,4 Prozent).

portfolio institutionell newsflash 17.03.2010/kmo/jan

 
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