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19.05.2010

VBL holt den Preis erneut nach Karlsruhe

Unter den Altersvorsorgeeinrichtungen über einer Milliarde Euro konnte sich erneut die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) den Preis sichern.

Unter den Altersvorsorgeeinrichtungen über einer Milliarde Euro konnte sich erneut die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) den Preis sichern. Wie 2009 überzeugte die Einrichtung die Fachjury aus Towers Watson und Faros Consulting mit ihrer innovativen Art der Verwaltung und Steuerung der Kapitalanlage. Trotz stürmischer Zeit an den Kapitalmärkten sei es der VBL abermals gelungen, die stillen Reserven zu erhöhen und eine überdurchschnittliche Nettoverzinsung von knapp über acht Prozent zu erzielen.
Die Jurymitglieder um Uwe Rieken von Faros Consulting lobten den Entscheidungs- und Investment­prozess der Altersversorgungseinrichtung, der antizyklischen Positionierungen den Vorrang vor Investmentalternativen gibt. Dabei werde fortlaufend nach geeigneten Investments Ausschau gehalten, die bei der breiten Investoren­gemeinde unbeachtet sind. Bei diesen Investments lege die VBL großen­ Wert auf die Liquidierbarkeit. Das Motto laute: "Im Ausstiegszeitpunkt liegt der Gewinn."
Angetan waren die Jurymitglieder von Towers Watson und Faros Consulting darüber hinaus von dem Gedanken des Absolute-­Return-orientierten Managementansatzes, den die VBL verfolgt. In der jüngsten Finanzmarktkrise habe sich das Absolute-Return-Portfolio durch die Stabilität der Risikokennzahlen und die durchschnittlich ­positive Performance besonders hervorheben können. Insgesamt ­gewann die Jury den Eindruck, dass bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder von einer erfolgreichen und innovativen Umsetzung der Kapitalan­lage ganz im Sinne der Versorgungsberechtigten gesprochen werden kann.

_Über das Unternehmen
Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder führt seit 80 Jahren die betriebliche Altersversorgung für Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst durch. Grundlage der betrieblichen Zusatzversorgung sind die Tarifverträge zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Die Leistungen der VBL in der Pflichtversicherung sind überwiegend umlagefinanziert. Daneben verwaltet sie ein Vermögen in Höhe von etwa 15,1 Milliarden Euro. Rund 1,1 Millionen Rentner erhalten neben ihrer gesetzlichen Rente eine Zusatzrente von der VBL. Insgesamt circa 360 Millionen Euro zahlt die VBL monatlich an Zusatz­renten aus. Derzeit nutzen mehr als 5.400 beteiligte Arbeit­geber und etwa 4,2 Millionen Versicherte die Dienstleistung der ­öffentlich-rechtlichen Einrichtung in Karlsruhe.
Als Finanzvorstand ist Georg Geenen für die Kapitalanlage der VBL zuständig. Er nahm gemeinsam mit seinem Kollegen Richard Peters­ den Award als beste Altersvorsorgeeinrichtung von Michael­ Fuß, Mitglied der Geschäftsführung bei DB Advisors, entgegen.

 
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