Anzeige
Anzeige

Portfolio Magazin

portfolio institutionell

Ausgabe 4/12

Awards 2012

[ mehr ]


Verlagsprodukte

portfolio plattform Erneuerbare Energien

Aufbruch in eine neue Zeitrechnung!

[ mehr ]

Anzeige

Alles zum Thema
BÖRSE & FINANZEN
finden Sie hier

DAX
DAX 6.338,50 +0,84%
TecDAX 757,00 +0,80%
EUR/USD 1,2581 -0,05%

Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation

Wertpapiersuche

Aktien Tops & Flops

RWE 29,63 +1,07%
SIEMENS 66,81 +1,01%
LINDE 122,70 +0,82%
METRO 22,72 -4,44%
BMW 61,90 -2,52%
MAN 78,55 -2,36%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Amundi Fds Eq Thai AF 188,21%
Allianz RCM Thaila AF 173,66%
KEPLER Asset Backe RF 171,38%
Fidelity Thailand AF 152,37%
MS INVF US Propert AF 137,86%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Anzeige
portfolio-institutionell.de
08.12.2010

Versicherer weisen für 2009 eine Kostenquote von 12 Prozent aus

Allianz gehörte zu den Firmen mit den niedrigsten Kosten

Allianz gehörte zu den Firmen mit den niedrigsten Kosten

Pensionskassen waren mit einer Quote von 4,8 Prozent deutlich günstiger.

BONN - Die Abschluss- und Verwaltungskosten der Lebensversicherer in Deutschland haben 2009 durchschnittlich zwölf Prozent der Brutto-Beiträge ausgemacht und damit 1,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Dies geht aus einer aktuellen Statistik der Finanzaufsicht Bafin hervor.

Unter den zehn größten Lebensversicherungen in Deutschland wies die Nürnberger mit 20,1 Prozent die höchste Kostenquote für 2009 aus. Die niedrigste Quote (7,1 Prozent) kam von der Debeka Leben, die zweitniedrigste (7,3 Prozent) vom Marktführer Allianz. 2008 wies die Nürnberger sogar 24,4 Prozent aus. Die Debeka hatte auch damals die niedrigsten Kosten (7,5 Prozent), gefolgt von der Bayern Versicherung (8,0 Prozent) und der Allianz (8,6 Prozent).

Die Pensionskassen, darunter auch firmengebundene Einrichtungen, hatten im Vergleich erheblich niedrigere Kosten. Wie aus der Statistik hervorgeht, betrug die Gesamtkostenquote im Jahr 2009 durchschnittlich 4,8 Prozent der Brutto-Beiträge. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Teuerste Pensionskasse unter den zehn größten Einrichtungen im Jahr 2008 und 2009 war die Zusatzversorgungskasse Bau in Wiesbaden mit Kostenquoten von 6,2 und 7,1 Prozent. Die Einrichtungen mit den niedrigsten Quoten waren die IBM Pensionskasse (2008: 0,4 Prozent, 2009: keine Angabe) und die Degussa (beide Jahre: 0,6 Prozent). Auch die BASF Pensionskasse war mit einer Quote von 0,7 Prozent für beide Jahre sehr günstig.

Im Renditevergleich waren die Pensionskassen 2009 laut Bafin-Statistik einen Tick besser als die Lebensversicherer: Die durchschnittliche Nettoverzinsung für die Kassen lag mit 4,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über dem Wert der Versicherer. Im Krisenjahr 2008 allerdings verdienten die Lebensversicherer durchschnittlich 4,8 Prozent und die Pensionskassen lediglich 4,1 Prozent.

2009 zählte die Bafin in Deutschland 99 Lebensversicherer und 153 Pensionskassen. Gemessen an den Bruttobeiträgen war die Allianz mit 14,6 Milliarden Euro der größte Lebensversicherer. Danach kamen R+V (4,4 Milliarden Euro), Aachen Münchener (4,2 Milliarden Euro) und Generali (3,9 Milliarden Euro).

Gemessen an der Bilanzsumme belegte der BVV 2009 mit 21,3 Milliarden Euro den Spitzenplatz unter den Pensionskassen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Bayer Pensionskasse (7,7 Milliarden Euro), die IBM Pensionskasse (6,3 Milliarden Euro) und die Höchster Pensionskasse (6,1 Milliarden Euro).

portfolio institutionell newsflash 08.12.2010/jan/rko

 
Einen Kommentar schreiben
Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

CAPTCHA Bild zum Spamschutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
* Pflichtfelder
 
Anzeige