Das Anlagevolumen beträgt 35,5 Milliarden Euro; Verzinsung noch unbekannt.
MÜNCHEN - Der Versicherungskammer Bayern (VKB), eine Tochter der Sparkassen-Finanzgruppe, hat erstmals bei den Beitragseinnahmen die Sechs-Milliarden-Euro-Grenze überschritten.
Wie die VKB mitteilte, betrug das Beitragsvolumen 6,3 Milliarden Euro Ende 2009 und damit 6,3 Prozent mehr als Ende 2008. "Besonders erfreulich ist, dass sich alle Sparten - Lebensversicherung, Krankenversicherung und Schaden-/Unfallversicherung - marktüberdurchschnittlich entwickelt haben", so die VKB.
Friedrich Schubring-Giese, Vorstandschef der VKB, führte das Wachstum auf die Einbindung seines Unternehmens in die Sparkassen-Finanzgruppe, dem Multikanalvertrieb sowie der starken regionalen Vertriebsaufstellung zurück.
Wie die Sparkassen-Tochter weiter mitteilte, erhöhte sich der Kapitalanlagebestand 2009 um 4,4 Prozent auf 35,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 21,6 Milliarden Euro auf die Lebensversicherungsparte der VKB, zu der eine Pensionskasse und ein Pensionsfonds zählen.
Weitere Kernzahlen für 2009, wie die Nettoverzinsung der Kapitalanlage oder ihre Zusammensetzung, wurden allerdings nicht veröffentlicht. Laut dem jüngsten VKB-Geschäftsbericht lag die Nettoverzinsung der Kapitalanlage im Krisenjahr 2008 bei 2,8 Prozent. Im Bereich Leben betrug die Verzinsung drei Prozent und damit 2,1 Prozentpunkte weniger als 2007.
Der Versicherer, der damals zu 60 Prozent in sicheren Anleihen investiert war, kommentierte das Ergebnis so: "Vor allem dieses niedrige Zinsniveau im Bereich der sicheren Anlagen wird zu einer nachhaltigen Verringerung der Kapitalerträge der Versicherungsunternehmen führen." Als Reaktion auf den Marktcrash im Krisenjahr senkte die VKB ihre Aktienquote von 6,4 Prozent auf 1,5 Prozent. Der Versicherer war auch zu 3,5 Prozent in Immobilien engagiert.
portfolio institutionell newsflash 13.01.2010/jan/kbe





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