Die Pläne verdienten 8,8 Prozent nach einem Verlust von acht Prozent 2008.
WOLFSBURG - Wie der Aktienmarkt haben sich auch die globalen Pensionspläne der Volkswagen AG im Jahr 2009 kräftig erholt. Wie aus dem VWGeschäftsbericht hervorgeht, legten die Pläne um 8,8 Prozent zu nach einem Verlust von 8,1 Prozent im Krisenjahr 2008.
Dazu sagte ein Sprecher: "Zu dieser positiven Wertentwicklung haben alle Asset-Klassen beigetragen. Besonders hervorzuheben sind die deutlichen Kurssteigerungen in unseren Aktien- und Unternehmensanleihen-Segmenten."
Die Pläne wiesen Ende 2009 ein Anlagevolumen von 3,8 Milliarden Euro aus und damit knapp 700 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Inbegriffen in den Plänen sind 2,1 Milliarden Euro des Volkswagen Pension Trust, einem 2001 aufgelegten Fonds zur Deckung deutscher Pensionsansprüche.
Das Pensionsvermögen des Konzerns deckt nur 21 Prozent der globalen Pensionsverpflichtungen ab. Laut einem Sprecher werden sie zunächst auch nicht weiter ausfinanziert. Dies ist jedoch nicht kritisch, da Innenfinanzierung von Pensionsansprüchen völlig legitim ist und bis Anfang dieses Jahrhunderts gängiger Praxis in der deutschen Wirtschaft war.
Volkswagen veröffentlichte auch die Asset-Allokation für die Einrichtung. Demnach wurde die Aktienquote im vergangenen Jahr von 20 Prozent des Anlagevermögens auf 29 Prozent erhöht, während sich der Anteil an Anleihen leicht reduzierte, und zwar von knapp 55 auf 53 Prozent.
Wegen des Zukaufs von Aktien verringerte sich der Baranteil 2009 von 18,7 auf 7,4 Prozent. Die Immobilienquote stieg von 2,5 auf 4,1 Prozent. Der Posten "Sonstiges", der alternative Anlagen wie Hedgefonds, Private Equity und Rohstoffe umfassen kann, wurde mit sechs Prozent Ende 2009 angegeben.
Zu der Anlagestrategie der Pensionseinrichtung in diesem Jahr wollte sich der Sprecher nicht äußern.. Der Wolfsburger Konzern baut Autos in 21 Ländern und beschäftigt knapp 370.000 Mitarbeiter.
portfolio institutionell newsflash 24.03.2010/jan/kbe





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