Chart-Kabinett
19.12.2017

Zinskurs der US-Notenbank: Noch stehen die Ampeln auf grün

In den vergangenen acht Jahren profitierten Anleger in einem erheblichen Umfang von den Diversifikationsvorteilen einer negativen Korrelation zwischen Staatsanleihen und Aktienmärkten.

Das zeigen Statistiken mit Blick auf US-Aktien und US-Govies. Blickt man weiter in die Vergangenheit zurück, waren dagegen Phasen mit einer positiven Korrelation üblich. Historisch scheint mit Blick auf die Regressionsgerade in der nebenstehenden Grafik ein Leitzinsniveau von vier Prozent (aktuelle Bandbreite 1,25 bis 1,50 Prozent, Stand 14. Dezember 2017) eine kritische Marke zu sein, bei der der Korrelationskoeffizient (y-Achse) das Vorzeichen wechselte.

Man kann das so interpretieren: Während Leitzins­erhöhungen unter der Vier-Prozent-Schwelle Staats­anleihen belasten, kommt es oberhalb dessen auch am Aktienmarkt zu Kursverlusten. Wobei das nicht in Stein gemeißelt ist: Die kritische Schwelle könnte inzwischen gesunken sein.

Idee: Metzler Asset Management 

portfolio institutionell, Ausgabe 12/2017, Tobias Bürger 

 

 
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