Pensionsfonds
15. März 2017

Bernhard Wiesner ist gestorben

Die deutsche Pensionsbranche verliert einen ihrer langjährigen Weggefährten. Ein Verkehrsunfall riss ihn überraschend aus dem Leben.

Der ehemalige und langjährige Pensions-Chef von Bosch ist am Wochenende im Alter von nur 62 Jahren bei einem Verkehrsunfall auf Mallorca ums Leben gekommen. Dies teilte die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (Aba), deren Vorstandsmitglied Wiesner lange Zeit war, auf ihrer Homepage mit und bringt darin zugleich ihre Trauer zum Ausdruck: „Wir trauern um unseren langjährigen Vorstandskollegen, Freund und streitbaren Partner.“ Und weiter: „Wir sind dankbar für Bernhard Wiesners enormes Engagement für die Idee der betrieblichen Altersversorgung.“
Bernhard Wiesner war als Senior Vice President Corporate Pensions bei der Robert Bosch GmbH tätig und gehörte zu den Pionieren in Sachen Pensionsfonds in Deutschland. Bosch hat 2002 als erstes deutsches Unternehmen einen Pensionsfonds aufgesetzt. „Der Pensionsfonds erschien uns das geeignete Vehikel, um eine echte Ausfinanzierung einzuläuten“, sagte Wiesner einmal im Gespräch mit portfolio institutionell. Zum 30. September 2015 ging er in den Ruhestand. Sein Vorstandsmandat bei der Aba, das er im März 2003 übernommen hatte, hatte er noch inne. Im Mai dieses Jahres wollte er endgültig aus dem Vorstand ausscheiden, nachdem er bereits schrittweise nach Eintritt in den Ruhestand seine Mandate zurückgab, wie die Aba mitteilte. „Wir trauern um einen hoch geschätzten Kollegen, den wir in guter Erinnerung behalten werden. Unser Mitgefühl gilt seinen hinterbliebenen Familienangehörigen“, schreibt Heribert Karch im Namen des Aba-Vorstandes. 
portfolio institutionell newsflash 15.03.2017/Kerstin Bendix
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