Pensionskassen
5. März 2019

Österreiche Pensionskassen mit starkem Verlust in 2018

Durchschnittliche Verluste lagen bei 5,2 Prozent. Gesamtvolumen sinkt auf 21,4 Milliarden Euro.

Laut einer Berechnung der Oesterreichischen Kontrollbank im Auftrag der Pensionskassen mussten die Pensionskassen 2018 starke Verluste in Höhe von 5,2 Prozent hinnehmen, wie aus einem Bericht der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA zur Geschäftsentwicklung der österreichischen Pensionskassen im 4. Quartal 2018 hervorgeht. Allein 4,2 Prozent der Verluste fielen im vierten Quartal an. Das gesamte verwaltete Vermögen sank damit um 3,7 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig legte die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten (AWBL) um 0,8 Prozent auf fast 948.000 zu. 2017 lag die durchschnittliche Veranlagungsperformance noch bei 6,1 Prozent. Im Dreijahresschnitt ergibt sich eine Performance von 1,6 Prozent, auf zehn Jahre gerechnet vier Prozent.

Das Vermögen der Pensionskassen ist zu 41,63 Prozent in Schuldverschreibungen, zu 25,42 Prozent in Aktien, zu 17,38 Prozent in Guthaben bei Kreditinstitute, zu sechs Prozent in Immobilien, zu 1,06 Prozent in Darlehen und Kredite sowie zu 8,51 Prozent in sonstigen Vermögenswerten angelegt. Dabei halten die Pensionskassen ihre Vermögenswerte zu 95,88 Prozent indirekt über Investmentfonds. Rund 21,75 Prozent der Veranlagungen – nach Absicherungsgeschäften – werden in ausländischer Währung investiert.

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