Immobilien
22. November 2019

Renditeprämie offener Immobilienfonds annähernd auf Rekordniveau

Mittelzuflüsse stark durch Differenz zu Renditedifferenz zu Staatsanleihen determiniert. Aktuell bei 3,8 Prozent.

Die Renditedifferenz von offenen Immobilienfonds zu Staatsanleihen liegt mit 3,8 Prozent annähernd auf Rekordniveau, so die Rating-Agentur Scope auf Basis der Analyse von 14 offenen Immobilienfonds. Diese sei seit 2013 stetig angestiegen, auch für die vergangenen 15 Jahre ist sie durchweg positiv. Als Gründe nennt Scope die stark gesunkene Rendite von Staatsanleihen, aber auch die von erheblichen Wertzuwächsen bei Bestandsimmobilien getriebenen Returns von Immobilienfonds.

Die Differenz ist laut Scope entscheidend, um die hohen Mittelzuflüsse in offene Immobilienfonds zu erklären. Laut dem BVI werden mehr als 100 Milliarden Euro in offenen Immobilienfonds verwaltet. Allein im ersten Quartal 2019 flossen den offene Immobilienfonds netto rund drei Milliarden Euro zu. Zwar gebe es noch weitere Determinanten, jedoch sei dies ein gewichtiger Faktor. Sowohl hinsichtlich des Zinsniveaus als auch hinsichtlich der Renditen von offenen Immobilienfonds erwartet keine großen Veränderungen. Mittelfristig werden letztere stabil bleiben oder – aufgrund  hoher Bewertungen der Bestandsimmobilien – leicht zurückgehen.

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