Consultants
25. April 2018

Warburg ohne Seiffert

Rüdiger Seiffert macht sich als Consultant selbstständig. Fokus auf Real Assets und berufsständische Versorgungswerke.

Rüdiger Seiffert hat Ende März 2018 die Hamburger Privatbank M.M. Warburg & Co. verlassen. Seiffert verantwortete langjährig als Direktor und Relationship-Manager im Geschäftsbereich Institutionelle Kunden insbesondere die geschäftlichen Beziehungen für alle Gesellschaften der Warburg-Gruppe mit berufsständischen Versorgungswerken und Versicherungen. Seiffert wechselte 2008 vom Versorgungswerk der Ärztekammer Hamburg, dessen Geschäfte er führte, zu M.M. Warburg. Vor seiner Tätigkeit für die Ärzte war Seiffert Geschäftsführer eines weiteren Versorgungswerkes sowie Leiter Kapitalanlagen/Portfoliomanagement der ehemaligen Albingia-Versicherungsgruppe.
Rückblickend auf seine Warburg-Dekade konstatiert Seiffert gegenüber portfolio institutionell, dass sich das Umfeld in den vergangenen Jahren sehr geändert hat. In der Vergangenheit konzentrierte sich Rüdiger Seiffert auf seine „Lieblings-Asset-Klassen“ Immobilien und Beteiligungen. Dies geschah dann beispielsweise in Form von Immobilien-Club-Deals, die Seiffert für berufsständische Versorgungswerke einfädelte. Aufgrund seines vertieften Kundenverständnisses war es für ihn etwas weniger schwer, Termine bei den Ex-Kollegen zu bekommen – unter der Bedingung, dass eine Grundvoraussetzung erfüllt war: „Für einen Termin braucht es konkrete Themen, die mit den Anforderungen und Belangen der Investoren im Einklang stehen. Die Zeiten, dass man sich nur mal auf einen Kaffee einladen konnte, sind definitiv lange vorbei.“
Als Berater wagt Rüdiger Seiffert jetzt den Sprung in die Selbstständigkeit. Real Assets und berufsständische Versorgungswerke sollen dabei weiter im Fokus stehen. Aufbauen kann er dabei auf seine langjährigen Erfahrungen. „Man muss authentisch sein und ausschließlich das Kundenwohl in den Vordergrund stellen“, so Seiffert. „Jedes Versorgungswerk muss individuell betrachtet werden. Zwar haben alle die gleiche Regulierung. Dennoch hat jedes Versorgungswerk seine eigene Historie und unterschiedliche versicherungsmathematische Anforderungen. Unterschiede bestehen auch hinsichtlich der Kapitalanlagestruktur sowie der jeweiligen Rendite- und Risikopräferenz der Gremien und der jeweiligen Geschäftsführung.“
portfolio institutionell, 24.04.2018/Patrick Eisele 

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